3.700 Kinder und Jugendliche und viele Helfer machten 72h-Aktion zum Erfolg

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TRIER/KOBLENZ/SAARBRÜCKEN. Sie haben den Wettlauf gegen die Zeit geschafft und in 72 Stunden die Welt ein kleines Stückchen besser gemacht: 3.700 Kinder und Jugendliche haben sich bistumsweit vom 23. bis 26. Mai während der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend ehrenamtlich eingesetzt. Unter dem Motto „“Euch schickt der Himmel“ führten die unterschiedlichen Gruppen 160 soziale Projekte und Aktionen durch – zu Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, Demokratie, Nachhaltigkeit oder gesellschaftlichem Zusammenhalt. Bundesweit waren es 85.000 Kinder und Jugendliche und insgesamt rund 160.000 Beteiligte, die die Aktion wieder zur größten Sozialaktion in Deutschland machten.

„Wir sind stolz und glücklich, dass sich so viele Kinder, Jugendliche, aber auch erwachsene Helfer beteiligt haben“, resümiert BDKJ-Diözesanvorsitzende Susanne Kiefer nach der Aktion. „Besonders toll fanden wir dieses Jahr die große Bandbreite des Engagements – politisch, sozial, ökologisch, alles war dabei.“ Auch für Kiefers Co-Vorsitzenden Rainer Schulze, der die Aktion im Saarland mit einem Team koordinierte, pflichtet ihr bei: „Wenn man sich bewusst macht, dass allein im Saarland 108.000 Stunden ehrenamtlichen Engagements geleistet wurden, dann ist das eine Zahl, die mich stolz macht auf die Kinder und Jugendlichen.“ Kiefers Lob geht auch an die Teams der Koordinierungskreise und Gruppenleiter, die vor Ort die Projekte organisierten und mit den Kindern und Jugendlichen umsetzten. „Auch sie haben 72 Stunden ihrer Zeit aufgebracht, um sich mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam für den guten Zweck einzusetzen. Damit setzen sie alle ein deutliches Zeichen für ehrenamtliches Engagement in Kirche, Gesellschaft und Politik.“

Sowohl im saarländischen als auch im rheinland-pfälzischen Teil des Bistums arbeiteten die Jugendlichen teils bis spät in die Nächte, um ihren Projektauftrag bis zum Sonntag zu erfüllen. Bistumsweit bauten Gruppen Insektenhotels oder setzten sich für die Lebensräume der Bienen ein, legten Wanderwege an, verschönerten Kindertagesstätten und Spielplätze, stellten Demokratiebänke auf und griffen das Thema Demokratie und Wahlen auf, informierten über Kinderrechte und Inklusion, verbachten im Rahmen von generationsübergreifenden Projekten Zeit mit älteren und kranken Menschen. Im Saarland entstand in Schiffweiler ein komplettes Beachvolleyballfeld, die Jugendkirche auf dem Hahn „Crossport to Heaven“ organisierte einen Friedenslauf in Kooperation mit bosnischen Partnern, in Heimbach-Weis fand ein Umzug mit bolivianisch gestalteten Bollerwagen statt, der auf die Partnerschaft mit Bolivien und die dort gleichzeitig stattfindende 72-Stunden-Aktion aufmerksam machte. „Es ist ein schönes und lebendiges Zeichen der Partnerschaft mit Bolivien, dass viele unserer Gruppen im Austausch mit bolivianischen Jugendlichen standen“, unterstreicht Kiefer. „Über Grenzen hinweg setzen sie sich für eine gute Sache ein – das stärkt das Gefühl von weltweiter Solidarität und Gemeinschaft.“

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