Barley: Nach dem Wahlkampf eine Pizza und ein wenig Alkohol

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Katarina Barley, Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl. Foto: Paul Zinken/dpa-Archivbild

TRIER/SCHWEICH. Katarina Barley, SPD-Spitzenkandidatin bei der Europawahl, freut sich nach dem Ende des Wahlkampfes auf Pizza und ein wenig Alkohol. Sie werde am Abend vor dem Wahltag mit ihrem Lebensgefährten zusammensitzen, sagte die in Schweich bei Trier wohnende Justizministerin.

«Wir werden eine große Pizza bestellen und wir werden zum ersten Mal seit langer Zeit wieder – ich jedenfalls – einen kleinen Schluck Alkohol trinken.» Zum Abschluss ihres Wahlkampfs sagte Barley am Samstag in Trier: «Ich habe alles gegeben und alles getan was ich konnte.»

Und: «Ich werde dann sehen, was die Bürger für ein Wahlergebnis geben und das werde ich entgegennehmen.» Barley wird nach ihrer Wahl ins Europaparlament – an der wegen ihrer Rolle als Spitzenkandidatin kein Zweifel besteht – als Justizministerin zurücktreten. «Für mich persönlich ist natürlich das weinende Auge dabei», sagte sie. «Das wird mir sehr schwerfallen, wenn dann die Amtsübergabe stattfindet.» Gerade jetzt könnten aber ihre Erfahrungen in Sachen Rechtsstaat und Demokratie auch für Europa nützlich sein.

5 KOMMENTARE

  1. „Gerade jetzt könnten aber ihre Erfahrungen in Sachen Rechtsstaat und Demokratie auch für Europa nützlich sein.“

    Demokratie und Rechtsstaat sind Frau Barley vollkommen egal. Nur weil man dieses Märchen immer wiederholt, wird es noch nicht zur Wahrheit. Dass die Frau hier immer so hofiert wird, finde ich bedenklich. Im Übrigen möchte ich noch mal Herrn Martin Schulz zitieren, der meist auch nur große Heuchelei absondert, aber damit einmal Recht hatte.

    “Wäre die EU ein Staat, der die Aufnahme in die EU beantragen würde, müsste der Antrag zurückgewiesen werden – aus Mangel an demokratischer Substanz.” Da ist es mir klar, dass Frau Barley sich dort gut aufgehoben fühlt.

    Und bei einem Kommissionspräsident, der solch irren Aussagen macht, kann man nur hoffen, dass die EU in ihrer jetzigen Form enden wird wie die Sovietunion!

    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ Jean-Claude Juncker

    Das ist also das Rechtsstaat und Demokratieverständnis solcher Politikdarsteller!

    Beste Grüße

  2. Gut zusammengefasst, Ranunculus! Frau Barley hat gerade das vom Innenministerium vorgeschlagene Verbot der Einbürgerung trotz Mehrfachehe verhindert. Sie sei zwar auch für ein Verbot, aber es stehe halt nicht im Koalitionsvertrag. Darum ihre Ablehnung. Unglaubwürdiger geht’s nicht!

  3. Wenigstens kann die sich noch ne Pizza und ein Gläschen Wein leisten .
    Viele Rentner können das nicht mehr .

  4. Trotzdem iwie langweilig, Pizza und Rotwein, danach könnte man noch so schön Sex machen, aber anscheinend geht da bei denen nicht mehr viel.

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