Frei laufender Hund wird in Konz mit Reizgas gequält

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KONZ. Eine Hundehalterin ging am 24.05.19, gegen 17:00 Uhr mit ihrem Old-English-Bulldogge (ca. 40 cm hoch) auf dem Moselradweg in Konz, Höhe Möbel Martin spazieren. Die Halterin liess das Tier frei laufen. Nachdem ihr Hund in Richtung einer dortigen Passantin läuft, nimmt diese ein Reizstoffsprühgerät in die Hand und sprüht den Hund ein. Die Hundehalterin will sich zu der Frau begeben, um sie zur Rede zu stellen. Diese steigt aber auf ein schwarzes Damenfahrrad mit Korb und fährt in Richtung Saarburg davon. Beschreibung der Person:

– scheinbares Alter, ca. 40 – 50 J., schlank , grünes Oberteil,
Jeans,
schwarze Brille, Gestell etwas dicker,

Zeugen des Vorfalls bzw. Hinweise zu der Radfahrerin bitte an die Polizeiwache in Konz ( 06501/92680).

14 KOMMENTARE

  1. Die Halterin hätte auch einen sprühstoss verdient. Die Überschrift ist falsch. Richtig ist: Verantwortungslose Hundehalterin lässt Angriff auf Spaziergänger zu.

  2. Vielleicht sollte die Hundehalterin mal in den einschlägigen Verordnungen der VG Konz nachlesen; Zitat:
    Auf öffentlichen Straßen innerhalb bebauter Ortslagen dürfen Hunde daher nur angeleint geführt werden. Außerhalb bebauter Ortslagen sind Hunde umgehend und ohne Aufforderung anzuleinen, wenn sich andere Personen nähern.

  3. Na klar da heißt es wieder!der war bissig!! dabei sind es ganz liebe unser Nachbar hat auch eine und die ist nicht bissig wie manche Menschen!!
    Die bezitzer machen sie gefährlich!!diese Person hätte ich vom Fahrrad geholt und ihr Reizgas spüren lassen!!an alle Tierquäler!!lasst endlich die Tiere in Ruhe dass sind die treuesten Lebewesen auf der Erde!!

  4. Lieber / Liebe E.b.: Wenn ich schon lese, „…dabei sind es ganz liebe…“, kommt mir die Galle hoch!!! Ich bin ein absoluter Tierfreund, aber von solchen „ganz lieben“ wurde ich schon 2x gebissen!

    Daher: Hunde an die Leine und dann gibbet auch später keine Tränen in den Augen! Es ist ja wirklich nicht schwer, seinen lieben Vierbeiner anzuleinen, wenn man sich in der Öffentlichkeit bewegt, wo auch andere Menschen sich tummeln!

    Klar machen die Menschen aus einem Tier das, was es ist; aber werde ich angegriffen, wehre mich gg. einen angreifenden Hund. Das hat mit Tierquälerei absolut nix zu tun. Wobei das Herrchen / Frauchen des angreifenden Hundes auch eine Ladung OC (=Pfeffer-Spray) verdient hätte…

    Allerdings stimme ich einer Ihrer Aussagen zu: „…Tiere…sind die treusten Lebewesen auf der Erde!“.
    …aber beissen lasse ich mich trotzdem nicht von ihnen!

  5. In dem Bericht steht ganz klar,der Hund lief lediglich in die Richtung der Passantin, von einem Angriff steht dort nichts. Hier werden von Hundehassern Tatsachen verdreht,bei denen ist ein gutes Vieh, nur ein gutes ist ,wenn es gebraten auf dem Teller liegt und es Fressen kann

    • @Johannes: Hier wird garnix verdreht! Dann warten Sie eben erst ab, bis ein heraneilender Hund Sie beißt, bevor Sie das Spray einsetzen und alles ist gut! (Ich lach mich tot)

  6. Ein Passant ist nicht verpflichtet einen freilaufenden Hund ohne Gegenmassnahmen auf sich zulaufen lassen Du Witzbold, bis der vielleicht beisst.
    Ich würde genauso zum Spray greifen und habs auch schon getan in der Vergangenheit. Und wenn das Herrchen dann noch dumm kommt gibts eben ne Anzeige.
    „Wenn beim Waldspaziergang ein nicht angeleinter Hund heraneilt, den der Hundehalter nicht mehr unter Kontrolle hat, dürfen effektive Abwehrmaßnahmen dagegen getroffen werden. Ob der Hund wirklich aggressiv ist oder nicht spielt dabei keine Rolle. Denn zuvor analysieren muss man das Verhalten nicht, wie das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz am Mittwoch bekanntgab (Beschl. v. 19.10.2018, Az. 1 U 599/18).“

  7. Ich wohne seit 31 Jahren am Waldrand,täglich begegnen mir dort Hunde,auch nicht angeleinte, noch nie bin ich gebissen worden. Mein Pfeffersray heist richtiges Verhalten,einfach mal stehen bleiben und den Hund mit ruhigen Worten ansprechen, das hat bis jetzt noch immer gewirkt. Ich bin allerdings auch keine Schissbacke.

    • @Johannes: Na und??? ICH wohne auch am Waldrand und trotzdem wurde ich schon 2x gebissen. Da halfen auch „richtiges Verhalten“ nicht. Erst recht keine „ruhigen Worte“. Auch Menschen wie SIE sollten mal annehmen, das manchmal weder „richtiges Verhalten“ noch „ruhige Worte“ nicht helfen. Tünneff, was Sie da schreiben und vertreten. Das hat auch mit einer „Schissbacke“ nix zu tun. Ich kann nur den Kopf schütteln… Denn eine „Schissbacke“ bin ich auch nicht und weiß mich zu wehren. Aber bei Menschen wie Ihnen ist eigentlich jedes Argument sinnlos; Sie haben Ihre Meinung und gut ist´s. Jedenfalls ist Ihre Einstellung total realitätsfern. Leider.

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