Wahnsinn – Gutmütigkeit ausgenutzt: 73-Jährige in Trierer Innenstadt überfallen

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Ein unbekannter Mann entwendete am Donnerstag, den 16. Mai 2019, gegen 9 Uhr, einer Seniorin einen dreistelligen Geldbetrag.

Der Unbekannte sprach die 73-jährige in der Brückenstraße Einmündung Jüdemerstraße an und bat Sie um etwas Kleingeld. Als die Geschädigte ihr Portmonee öffnete und darin nachsah, trat der Täter an Sie heran und griff unmittelbar in das Geldscheinfach. Mit dem erbeuteten Bargeld flüchtete er durch die Brückenstraße in Richtung Innenstadt.

Der Täter wird durch die Geschädigte als gepflegt, mitteleuropäisch, hellhäutigen Mann, zirka 1,70 m groß und zwischen 30-35 Jahre alt beschrieben. Der Unbekannte hatte braune kurze Haare und weder Bart oder Brille. Die Person war während der Tatausführung mit einem beigen Parka und einer dunklen Hose bekleidet. Die Geschädigte teilte mit, dass der Täter vermutlich mit einem leichten osteuropäischen Akzent sprach.

Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zur Tat oder Täter machen? Wer hat vor bzw. nach der Tat verdächtige Beobachtungen im Bereich des Tatortes oder der Umgebung gemacht?

Zeugen werden gebeten sich an die Kriminalpolizei Trier zu wenden: 0651/9779-2257 oder 2258.

1 KOMMENTAR

  1. Warum wird eigentlich nie kurz nach einem Tathergang um evtl. Zeugenaussagen gebeten?. Immer liegen mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate zwischen den Ereignissen und der Bitte um sachdienliche Hinweise. Geht die Polizei davon aus, dass der Durchschnittsbürger ein fotografisches Gedächnis hat und sich noch genau erinnern kann wen er vor 3 Wochen wann, wo, und wieso überhaupt, in einer größeren Menge gesehen hat, welche Kleidung er trug oder ob er nackt war usw. Liebe Ordnungshüter. Wenn ihr Informationen braucht, fragt doch einmal in einem angemessenen Zeitraum zum Tathergang nach und nicht erst dann wenn sich eh niemand mehr daran erinnern kann.

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