Tief «Axel» bringt nassen Wochenstart

«Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu» lautet eine Bauernregel zwar. Mancherorts in der Pfalz liefen aber die Keller voll. Erst zur Wochenmitte soll vorübergehend eine Wetterberuhigung eintreten.

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Foto: Frank Rumpenhorst / dpa-Archiv

OFFENBACH/REGION TRIER. Vollgelaufene Keller und stürmische Böen: Das Tief «Axel» hat in Rheinland-Pfalz und dem Saarland den Frühling kräftig durcheinander gewirbelt und zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr geführt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sprach am Montag im Gebiet von vereinzelt heftigem Starkregen und kurzzeitigem Hagel.

Örtlich waren Anwohner und Einsatzkräfte noch mit dem Aufräumen beschäftigt. Starkregen hatte in Kaiserslautern und Umgebung am Sonntagabend an vielen Stellen Sachschäden angerichtet. «Wir hatten ein paar Einsätze, zum Glück alles ohne Personenschaden», sagte ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen. Aufgrund von überschwemmten Fahrbahnen sei es auf der A6 und A62 zu Unfällen gekommen, Menschen wurden den Angaben zufolge nicht verletzt.

Im Bereich der Inspektion Landstuhl führte ein kurzes und heftiges Gewitter der Polizei zufolge am Sonntagabend zu mehr als 100 Einsätzen innerhalb von knapp zwei Stunden. Keller liefen voll, und in Ramstein musste eine Straße wegen Überschwemmung gesperrt werden. In Glan-Münchweiler (Landkreis Kusel) lief eine Tiefgarage voll. In der gleichen Region führte Blitzeinschlag zu Stromausfall.

An diesem Dienstag soll es stark bewölkt und regnerisch bleiben. Besonders im Osten von Rheinland-Pfalz kann es viel regnen, die Temperaturen liegen einer Vorhersage zufolge bei Höchstwerten zwischen 14 und 18 Grad. «Erst am Mittwoch schwächen sich die Niederschläge deutlich ab. Am Donnerstag sorgt dann vorübergehender Zwischenhocheinfluss für eine Entspannung der Lage», sagte Christian Herold vom DWD in Offenbach. Das Zwischenhoch bleibe aber nicht lange erhalten. «Die weiteren Aussichten sind wechselhaft mit immer wieder mal Regen oder Gewittern. Dabei ist es nur mäßig warm.»

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