Eintracht Trier: Auch Anton und Garnier verlängern

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TRIER. Der Kader für die neue Saison nimmt bei Eintracht Trier immer konkretere Formen an. Mit den beiden Angreifern Tim Garnier und Christoph Anton haben zwei Eigengewächse ihre Arbeitspapiere nun um jeweils zwei Jahre verlängert. Während Garnier in der laufenden Saison verletzungsbedingt leider erst auf zehn Einsätze in blau-schwarz-weiß kommt und in der neuen Saison unbedingt wieder angreifen will, zählt Sommer-Rückkehrer Anton zu den Erfolgsgaranten der Rückrunde. Zusammen bringen es die beiden nun schon auf 21 Jahre im Eintracht-Dress – vier weitere kommen ab Sommer wohl hinzu.

„Er ist sehr wichtig für uns, auch weil er eine echte Identifikationsfigur für die ganze Region ist. Er spielt – mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung – schon seit vielen Jahren bei Eintracht Trier und hat in der Rückrunde gezeigt, was er drauf hat. Er hat große Fortschritte gemacht, was seine Persönlichkeit angeht und entwickelt sich immer mehr zu einem echten Führungsspieler. Das finde ich super. Er hat große Qualität und wir freuen uns sehr, dass es mit ihm weitergeht“, kommentiert SVE-Cheftrainer Josef Cinar die Vertragsverlängerung von Publikumsliebling Christoph Anton.

„Toni“, wie der Edeltechniker von den Fans genannt wird, entstammt der Nachwuchsabteilung des Vereins. Seit 2006 trägt der „Moselmessi“ nun schon die Porta auf der Brust, einzig in der Saison 2017/2018 versuchte er sein Glück bei Titus Peitingen im Nachbarland Luxemburg, wo er wegen andauernder Verletzungssorgen aber nie wirklich zum Zug kam. Mit 140 Regionalliga-Partien für seinen SVE, in denen er satte 36 Torbeteiligungen zu verzeichnen hat, zählt der 27-Jährige zu den erfahrensten Spielern im Eintracht-Kader. Seit seiner Rückkehr im vergangenen Sommer brachte der Flügelstürmer seine Fähigkeiten auch in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar immer besser auf den Platz. In 25 Partien gelangen Anton sechs Treffer und fünf Vorlagen, davon allein acht in der Rückrunde.

„Der Start war natürlich nicht ganz einfach, insbesondere auch wegen meiner langen Verletzungspause zuvor. Ich glaube aber, dass die Rückrunde gezeigt hat, wie viel Qualität in die Mannschaft steckt – wir stehen nicht umsonst so weit oben in der Rückrundentabelle. Daran wollen wir anknüpfen und den Schwung in die neue Saison mitnehmen. Es muss jetzt das Ziel des ganzen Vereins und des Umfelds sein, in der kommenden Saison unbedingt den Aufstieg zu schaffen. Die Entwicklung ist der positiv, sodass wir nächstes Jahr hoffentlich eine tolle Saison erleben“, formuliert Anton klare Erwartungen an die Saison 2019/2020. Das neue Arbeitspapier des Offensivspielers läuft bis zum 30. Juni 2021.

Auch Angreifer Tim Garnier ist trotz seiner erst 20 Jahre schon ein echtes Urgestein beim SVE. Seit seinem zwölften Lebensjahr trägt „Ganni“ nun schon blau-schwarz-weiß, durchlief bei der Eintracht erfolgreich seitdem sämtliche Nachwuchsmannschaften. Nach der überragenden A-Jugend Saison 2016/2017 gelang ihm der Sprung in die erste Mannschaft, wo er in seinem ersten Jahr gleich für Furore sorgte. In 30 Oberliga-Spielen netzte der Angreifer selbst neun Mal ein, bereitete außerdem sieben Tore vor. Damit zählte er zu den Leistungsträgern der vergangenen Saison. Zunächst begann Garnier auch die laufende Spielzeit stark und erzielte in den ersten sieben Oberliga-Partien gleich vier Tore. Von einem Haarriss im Lendenwirbelbereich außer Kraft gesetzt, war der 1,87m große Trierer von nun an zum Zuschauen verdammt. Wegen anhaltender Rückenprobleme bestritt er nur noch zwei weitere Partien.

„Ich schätze es sehr, dass der Verein mir das Vertrauen schenkt und dass man mir die Möglichkeit gibt, den Weg trotz meiner langen Verletzung weiter mitzugehen. Ich werde alles dafür geben, um zum Beginn der Sommervorbereitung topfit zu sein und will unbedingt dazu beitragen, dass der Verein wieder erfolgreich ist. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, weitere zwei Jahre beim geilsten Verein in der schönsten Stadt zu bleiben“, freut sich Ganni, dessen Vertrag ebenfalls bis zum 30. Juni 2021 läuft, schon auf die neue Saison. Für Cheftrainer Josef Cinar geht es nun zunächst darum, den lange verletzten Stürmer wieder in die Spur zu bekommen: „Ganni wollen wir helfen, dass er schnellstmöglich wieder auf die Beine kommt. Er hat schon gezeigt, was er drauf hat. Jetzt wollen wir ihn bestmöglich dabei unterstützen, dass er wieder richtig fit wird. Dann wird er uns in jedem Fall helfen, unsere Ziele zu erreichen.“

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