Neue Hebammenzentrale eröffnet in Daun

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Eine Hebamme hört die Herztöne eines Babys im Mutterleib ab. Foto: Uli Deck/ dpa-Archiv

DAUN. Nach der Schließung der Geburtenstation des Krankenhauses Maria Hilf hat in Daun (Kreis Vulkaneifel) eine neue Hebammenzentrale eröffnet. Die Einrichtung solle helfen, auch zukünftig eine möglichst umfassende geburtshilfliche Versorgung für die Region zu gewährleisten, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) bei der Eröffnung am Freitag.

Das Beratungs- und Betreuungsangebot für Schwangere und junge Mütter werde vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) bereitgestellt. Das Land beteilige sich mit jährlich 25 000 Euro an den Gesamtkosten, teilte das Gesundheitsministerium mit.

In der Hebammenzentrale werden ambulante Leistungen vor und nach der Geburt angeboten. Die Entbindung erfolge dann aber in einem der umliegenden Krankenhäuser, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Die Geburtshilfestation des Krankenhauses Maria Hilf in Daun wurde zum Jahresende geschlossen. Der Grund für die Entscheidung sei «die aussichtslose Suche nach Belegärzten für die Fachabteilung Geburtshilfe» gewesen, sagte der Träger des Krankenhauses.

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