Schwangerschaft: Auf diese Lebensmittel sollten Sie verzichten

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Symbolbild "Schwangere Frau" /7 Foto: pixabay

Wenn der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt, spüren Eltern vermutlich das größte Glück auf Erden. Doch bis es soweit ist, muss die neunmonatige Schwangerschaft mit all ihren Höhen und Tiefen durchgestanden werden. Diese Zeit kann manchmal eine echte Belastungsprobe werden – gerade, wenn es um das Thema Ernährung geht.

Die Übelkeit in der Schwangerschaft ist da das erste Problem. Wer schwanger ist, muss mehr essen als vorher – schließlich muss eine Person mehr mitversorgt werden. Doch wenn einem anfangs immer wieder übel wird, wird das Essen eher als lästig empfunden.

Darüber hinaus müssen die werdenden Eltern ganz genau auf ihren Speiseplan schauen. Einiges sollte nur in Maßen genossen werden und manche Lebensmittel müssen gänzlich gestrichen werden. In diesem Artikel nehmen wir unter die Lupe, worauf Frauen in der Schwangerschaft besser verzichten sollten.

Getränke – nicht nur Alkohol ist ein Problem
Es dürfte jedem klar sein: Alkohol in der Schwangerschaft ist sehr schädlich für das ungeborene Kind. Experten empfehlen einen absoluten „Nullkonsum“, um kein unnötiges Risiko einzugehen.
Kaffee in der Schwangerschaft ist grundsätzlich kein Problem, sofern Sie diesen in Maßen genießen. Der Knackpunkt dabei ist das im Kaffee enthaltene Koffein. Mehr als 200 mg Koffein pro Tag sollten Sie nicht zu sich nehmen. Das entspricht etwa 2 Tassen Kaffee.

Achtung! Auch andere Getränke (z.B. Tee oder Cola) enthalten Koffein. Verzichten Sie also möglichst auf derartige Produkte.

Fleisch – bitte durchgebraten!
Wer eine Leidenschaft für ein rosa gebratenes Steak hegt, wird enttäuscht sein – in der Schwangerschaft sollte alles gut durchgebraten werden. Auch roher Schinken, Salami & Co sollten nicht gegessen werden. Eine Listerien-Infektion oder eine Toxoplasmose könnten drohen. Ebenso sollten Sie auf Leber verzichten.

Fisch – rohe Leckerbissen sind tabu
Alle rohen Meeresfrüchte sollten Sie auf keinen Fall zu sich nehmen, wenn Sie gerade schwanger sind. Generell gilt zudem, dass Salzwasserfische unbedenklicher sind, als Fische, die in Flüssen und Seen leben.

Sushi-Fans kommen in der Schwangerschaft ebenfalls nicht auf Ihre Kosten. Die leckeren Makis und Nigiris mit rohem Fisch dürfen nicht genossen werden. Allerdings spricht nichts dagegen, wenn Sie sich eine Portion veganes Sushi (z.B. mit Gurke oder Avocado) gönnen.

Käse, Milchprodukte und Eier
Das Risiko für eine Lebensmittelvergiftung ist in der Schwangerschaft besonders hoch. Verzichten Sie also unbedingt auf nicht pasteurisierte Milchprodukte. Auch verschiedene Weichkäsearten (z.B. Camembert) sollten Sie vom Speiseplan streichen.

Eier, die roh oder weich gekocht sind, können zu einer Salmonellen-Infektion führen. Möchten Sie Eier essen, sollten Sie diese also immer so lange Kochen, bis sie komplett hart sind. Zusätzlich sollten Sie wachsam sein, wenn Mousse au Chocolat oder Mayonnaise aufgetischt werden. Sind sie frisch zubereitet, können sie rohes Ei enthalten. Produkte aus dem Supermarktregal enthalten hingegen meist pasteurisierte Zutaten, sodass diese in der Regel unbedenklich sind. Hier lohnt es sich im Zweifel, direkt den Kontakt zum Hersteller aufzunehmen.

Tipp: Den Partner mit einbeziehen
Damit die werdende Mutter nicht allein durch die kleine „Fastenzeit“ muss, sollte der Partner sie dabei unterstützen. Verzichten Sie als Papa in spe ebenfalls auf die genannten Lebensmittel und Getränke. So erleichtern Sie Ihrer Frau den Verzicht in dieser besonderen Zeit.

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