++ Verkehr in Trier bricht zusammen – Autofahrer sauer – Stadt vom Feiertag überrascht? ++

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Bildquelle: lokalo.de

TRIER. Volle Parkhäuser, jede Menge Staus und in der Stadt geht kaum noch etwas.

Wie uns zahlreiche Leser berichten ist der Verkehr in und um Trier nahezu „zusammengebrochen“. „Ich stehe hier in Konz am Kreisel – selbst hier staut es sich schon in Richtung Trier“, berichtet uns Leser Thomas.

Doch nicht nur außerhalb des Stadtbereichs ist „Warten“ angesagt. Auch in der Stadt selbst geht es kaum vorwärts. „Es ist unglaublich, ich habe das Gefühl einfach festzustecken – nichts geht mehr nach vorne, nichts nach hinten“, berichtet uns ein aufgebrachter Autofahrer. „Selbst bei Grünphasen gelingt es kaum einem Fahrzeug vorwärts zu gelangen“.

WARUM AN SOLCHEN TAGEN KEIN PARK & RIDE?

Erboste Verkehrsteilnehmer stellen sich die Frage, warum die Stadt Trier an solchen Tagen nicht besser vorbereitet ist.

Leser Markus: „Wo ist der P&R Service der City-Initiative eigentlich wenn dieser wirklich einmal benötigt wird, oder ist es etwa überraschend dass an einem Luxemburger Feiertag so viele Menschen nach Trier möchten?“. Erst seit diesem Jahr ist der „Europatag“ ein Feiertag in Luxemburg, ein hohes Verkehrsaufkommen daher mehr als wahrscheinlich.

Ein anderer Leser geht sogar noch weiter: „Ohne Worte, und in dieser Stadt soll auch noch ein Globus-Markt errichtet werden? Dann gibt es dieses Chaos jeden Tag!“.

17 KOMMENTARE

  1. Fehlendes Konzept, wie allenthalben in Trier. Aber Trier ist ja nachhaltig seit Neuestem, da steckt es das schon weg,lol.

  2. Auszug aus obigen Artikel. „Ein anderer Leser geht sogar noch weiter: „Ohne Worte, und in dieser Stadt soll auch noch ein Globus-Markt errichtet werden? Dann gibt es dieses Chaos jeden Tag!“.

    Wenn man den meisten Kommentatoren bei dem Globus-Artikeln glauben schenken darf, wäre das doch dann gut, da aufgrund der eventuellen Neuansiedlung des Globus ja fast keine Leute mehr in die Stadt kommen und dann logischerweise der Verkehr hier weniger wird.

    Also was glauben wir denn jetzt – oder ist die Meinung veränderlich wie das Wehen einer Fahne. Oder ist es doch komplexer als immer nur schwarz und weis zu sehen? – Verrückte Welt!

    • Aha, sehr logisch Ihr Post! Und wie kommen denn alle Kunden des Globus auf die linke moselseite und wieder zurück? Etwa durch Zewen Trierweiler oder pallien nach Ehrang oder Schweich oder Kenn? Und die aus Saarburg und Konz kommen mit der Fähre von Oberbillig! Einfach genial Ihre Vorraussicht!

  3. Die Frage von Markus lässt sich leicht beantworten: Weil die meisten die Zeit, die sie auf den Bus warten, als „verlorene Zeit“ sehen. Vor allem wenn man schon im Auto sitzt, ist das einfach so. Aber abgesehen davon: An einem Werktag sind sämtliche P+R Plätze mindestens im 20 Minuten Takt an das gewöhnliche Busnetz angebunden. Das Problem ist nur, dass die Busse von den vielen Autos blockiert werden, weil es nicht genügend eigene Fahrspuren für den ÖPNV gibt.
    Um Leute auf P+R zu bringen, braucht es auch schnelle Verbindungen bzw. Strecken, die nur von Bussen befahren werden dürfen. Es ist fast wie ein Henne-Ei Problem.

  4. Bei einer städtischen Verkehrspolitik die bis vor wenigen Jahren grosse Parkhäuser im Innenstadtbereich genehmigt und gebaut hat darf man sich nicht wundern dass so viel Verkehr in der Stadt unterwegs ist. Wäre man vorausschauender gewesen hätte man schon vor 20 Jahren Parkhäuser an die Peripherie gebaut und ein entsprechendes P und R System etabliert bei dem in den Alleen eine Spur für die Busse zur Verfügung gestanden hätte.

  5. Die Stadt für Auos sperren!

    Dann wäre Ruhe, alles nur noch per Bus, Rad oder zu Fuss. Kostenloser ÖPNV, Parkplätze außerhab der Stadt. Und Menschen die mit einem Globus die Innenstadt zerstören wollen dirket mit raus.

    Grüße

    • Bruttoinlandsprodukt Trier pro Kopf 42.142 Euro und Erlangen mit gleicher Einwohnerzahl 91.531 Euro. Tourismus, Wein und Verbundenheit mit Eifel und Hunsrück, Landwirtschaft bringen einfach nichts und sind nicht sexy. Man hat seit den 50er aber so alles verschlafen und die Tendenz geht ja so weiter, siehe Globus. Stichwort Ford Werke welche eigentlich in Trier sein könnten usw. Mit Schönheit kann man sich nix kaufen.

  6. Ich frage nun mal:“ Was denn jetzt mit Recht?“ Lieber Einzelhändlerklüngel, siehe Neustrasse, ich unterstelle mal …laut Neustrasse, dass ihr den Autoverkehr wollt. Volle Kanne ohne Verlust immer druff oder wie sieht das mit einer Zentralität an Einkauf aus? Der Einkauf am Rande der Stadt, mit Top Versorgung ( Globus)….nein, man will ja die Frequenz in die Stadt und die kollabiert. Das war mal ein gutes Beispiel das, Luxemburg macht es uns vor, macht sich geil, attraktiv, innovativ, das Einkaufen zu manchen Produkten in der Peripherie sein muss. Wenn nicht in Trier dann halt ausserhalb, der Kunde wird mit Zahlen überzeugen. wir als Familie freuen uns auf Globus, müssen wir dann nicht mehr nach Losheim fahren.

    • Hab mir am Donnerstag mal die Mühe gemacht und bin zum Globus nach Losheim gefahren! Jetzt wundert es mich noch mehr, dass Menschen mit normalem Geschmack und Portemonnaie, von dem Angebot dort schwärmen! Alles was man dort im Angebot findet, ist in Vergleich zum Angebot im Auchan in Luxemburg, drittklassig!!! Glaubt wirklich jemand, auch nur ein einziger verwöhnter Luxemburger käme für dieses Tante-Emma-Laden Sortiment nach Trier? Jeder Lidl u Aldi in Trier ist besser sortiert, außer vielleicht dem Fleischkäsweck

  7. ich stimme „Globus gehört aufs Dorf“ voll umfänglich zu.
    Mehr Steuern durch Globus in die Stadtkasse ist eine Mär. Was Globus nach Abschreibungen zahlt, zahlen alle anderen Mitbewerber weniger.
    Arbeitsplätze die Globus zur Verfügung stellen will (politische Argumentation), gehen bei den anderen Händlern verloren. Das Ganze ist eine Milchmädchenrechnung, das lernen die Befürworter immer erst wenns zu spät ist.

    • Na dann haben sie sich aber den schäbigsten Globus auch ausgesucht und ich Unterschreibe sogar ihre Abneigung. Saarlouis da hätten sie einen ganz anderen Eindruck gehabt, super sauber, modern über 2 Stockwerke in einem Einkaufszentrum zwischen Altstadt und Bahnhof. Machen sie mal bei einer Gelegenheit dort einen Abstecher.

    • Waren sie schon mal im kleinen Perl ( so gross wie Schweich mit 8500 Einw. ), im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Lux. Sie werden staunen im kleinen Perl. Dort gibt es Lidl, Aldi, Norma, Penny und Edeka sowie einen XXL Rewe und gehen sie mal dort einkaufen!!!!! Dort ist die Hölle los weil Lebensmittel im Vergleich recht günstig in Deutschland sind.Hier fahren Luxemburger sowie Franzosen und gleich mit zwei vollen Einkaufswagen zur Kasse. Es ist in jedem Laden Stress ohne Ende, trotz vollbesetzter Kassen. Globus wäre somit nur eine Bereicherung und kein Störfaktor. Der Luxemburger kauft auch gerne günstig ein und ich wüsste nicht warum man hier nicht diese Kunden, nicht generieren sollte.

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