Über 6700 Grippekranke in Rheinland-Pfalz: 23 Todesfälle

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Foto: dpa-Archiv

KOBLENZ. 23 Menschen sind in dieser Saison in Rheinland-Pfalz an den Folgen einer Grippe gestorben. Insgesamt wurden mehr als 6700 Grippefälle offiziell gezählt, wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz am Freitag mitteilte.

Das sei im Vergleich der vergangenen Jahre ein überdurchschnittlicher Wert, er liege aber deutlich unter dem Rekord mit fast 13 900 Infektionen aus dem vergangenen Frühjahr. 2017 waren es demnach rund 4500 Fälle gewesen, 2016 mit 3400 noch weniger.

Von den 6700 Betroffenen in der nun zu Ende gehenden Saison seien etwa 2400 im Krankenhaus behandelt worden. Erkrankt sind dem LUA zufolge 2019 vor allem Kinder im Alter bis neun Jahre, gefolgt von der Gruppe der über 70-Jährigen. Die tatsächliche Zahl der Kranken dürfte wie immer deutlich höher gewesen sein.

Erfasst würden in der Statistik nur Kranke, bei denen Influenzaviren im Labor nachgewiesen worden seien, erklärte die Behörde. Es werde aber nicht bei allen Grippepatienten ein Abstrich genommen, zudem gingen auch nicht alle Kranken zum Arzt.

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