Rheinland-Pfalz: Landwirtschaft braucht mehr Saisonarbeiter

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Erdbeeren aus Folienanbau werden in Mainz-Drais nach der Ernte in Körbchen gestapelt. Foto: Lukas Görlach/Archivbild

RHEINLAND-PFALZ. Die landwirtschaftlichen Betriebe in Rheinland-Pfalz sorgen sich um die Unterstützung von Saisonarbeitern für Sonderkulturen wie den Spargel- und Erdbeeranbau. Die Situation sei angespannter als noch im vergangenen Jahr, sagte der Präsident des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd, Eberhard Hartelt.

Die Konkurrenz um ausländische Saisonarbeitskräfte sei in Europa sehr hoch, sagte Hartelt. Zudem gebe es inzwischen weniger Erntehelfer etwa aus Polen. Der Verbandspräsident sagte, es sei dringend nötig, auch Vereinbarungen zu Erntehelfern mit Drittstaaten wie der Ukraine oder Weißrussland zu schließen. Im Norden von Rheinland-Pfalz sei die Situation nicht anders, sagte der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbands Rheinland-Nassau, Ernst-Josef Kees.

Genaue Angaben zum Bedarf an Saisonarbeitskräften können die Verbände nicht machen. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamts für 2016 waren in Rheinland-Pfalz damals im Jahresverlauf 41 900 Saisonarbeitskräfte beschäftigt. Wegen der großen Bedeutung von Sonderkulturen, vor allem auch des Weinbaus, sei der Bedarf an Erntehelfern in Rheinland-Pfalz höher als in anderen Bundesländern, heißt es beim Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd.

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