Jensen tritt kräftig rein

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TRIER. „Das Fahrrad ist ein geniales Verkehrsmittel“, sagt Oberbürgermeister Klaus Jensen. „Man ist in der Stadt schneller am Ziel als mit dem Auto oder dem Bus, Rad fahren ist gesund und es verursacht keinen Lärm und keine Abgase.“ Jensen ruft daher alle Trierer dazu auf, im September bei der Aktion „Stadtradeln“ mitzumachen, an der sich die Stadt erstmals beteiligt.

Zusammen mit mehr als 150 Mitgliedsstädten des Klimabündnisses setzt Trier damit ein Zeichen für Mobilität ohne Kohlendioxid-Ausstoß. Gesucht wird die Kommune mit den meisten Radkilometern pro Einwohner. Eine Sonderwertung gibt es für Stadtratsmitglieder im Rennen um das Fahrrad aktivste Kommunalparlament Deutschlands.

Das Rathaus geht mit gutem Beispiel voran und stellt in Kooperation mit Fahrradwelten Monz 30 Leihräder, darunter zehn Elektro-Bikes, für den Betriebsausflug zur Verfügung. Am Dienstag wurde im Vorfeld von der Firma Monz am Augustinerhof ein kostenloser Fahrradcheck für die Mitarbeiter angeboten. Circa 40 Rathausangestellte nutzten die Gelegenheit – auch Jensen ließ bei seinem Dienstfahrrad, das ihm zum Amtsantritt von vier Trierer Fahrradläden überreicht worden war, Gangschaltung, Bremsen und Luftdruck überprüfen. „Ich komme mit dem Rad von meiner Wohnung im Schammat schneller zum Rathaus, als mit dem Auto. Nur wenn ich große Aktenberge mit nach Hause nehmen muss, wird es problematisch.“

Mit ihrem Mobilitätskonzept 2025, dessen Entwurf im August öffentlich präsentiert wird, verfolge die Stadt das Ziel, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs am Gesamtaufkommen zurückzuschrauben, so Jensen. Dabei spiele das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel eine herausragende Rolle.

Alle Infos zur Aktion „Stadtradeln“ mit Anmeldeformular: www.stadtradeln.de. Ansprechpartner im Rathaus: Johannes Hill (Telefon 0651/718-4444, E-Mail: umweltberatung@trier.de) und Toni Loosen-Bach (Telefon 718-1014, E-Mail: toni.loosen-bach@trier.de). (red)

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