Geologen lösen Waldbrand aus

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Symbolbild

Bildquelle: pixabay

Niederländische Geologen haben am Ostersonntag in der Südwestpfalz einen Waldbrand ausgelöst.

Das Mitglied einer Studiengruppe hatte nach Angaben der Polizei vom Montag ein Markierungsleuchtmittel von einem Felsen geworfen. Der Stoff brannte mehrere Minuten lang und entzündete den trockenen Boden in einem unwegsamen und steilen Gelände.

Mehr als 40 Einsatzkräfte waren nötig, um den 2000 Quadratmeter großen Brand unterhalb des Hochsteins zu löschen. Der Einsatz werde wohl dem mutmaßlichen Verursacher in Rechnung gestellt, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Dahn am Montag. Der Sachschaden wird auf 1000 Euro geschätzt – «viel teurer dürfte aber der Feuerwehreinsatz werden».

Ein Zeuge hatte am frühen Ostersonntagabend die Polizei verständigt. Er hatte beobachtet, wie ein Gegenstand vom Felsen geworfen wurde – kurz danach brannte der Wald. Die Polizei fand die Studiengruppe und befragte sie. Ein Mitglied habe zugegeben, das Leuchtmittel geworfen zu haben, berichtete die Polizei – in dem Glauben, es handle sich um einen Böller, der in der Luft explodieren würde.

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