Protz-Wohnung von Ex-Bischof wird zum Museum

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Medienvertreter besichtigen die Privatkapelle im Bischofssitz in Limburg. Foto: Arne Dedert/Archivbild

LIMBURG. Die frühere Luxus-Wohnung des abberufenen Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst wird zum Museum.

Das Diözesanmuseum des Bistums nutzt die Räumlichkeiten künftig für Ausstellungen und als Depot von Exponaten. Bischof Georg Bätzing wird die Räumlichkeiten heute eröffnen. Der Nachfolger des vor fünf Jahren abberufenen Tebartz-van Elst war nicht in die edel ausgestattete, rund 280 Quadratmeter große bischöfliche Dienstwohnung gegenüber dem Limburger Dom gezogen. Sie ist Teil des vor einigen Jahren neu gebauten Bischofssitzes.

Wegen der Explosion der Baukosten auf rund 31 Millionen Euro und heftiger Kritik an seiner Amtsführung hatte Tebartz-van Elst sein Amt in Limburg aufgeben müssen. Das Bistum hatte im Jahr 2017 damit begonnen, die Wohnung umzubauen, damit es das Museum nutzen kann. Die Kosten dafür beliefen sich der Diözese zufolge auf 225 000 Euro.

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