Wettbewerb: Triers schönster Vorgarten wird gesucht

3
Auf dem zweiten Rang landete der Vorgarten von Karin Anglewitz (kl. Foto, r.) und ihrer Mutter Katharina. Im nächsten Jahr können sich Trierer wieder mit ihren Vorgärten bewerben.

TRIER. Der Trierer Gartenwettbewerb geht in die zweite Runde. Der Wettbewerbsauftakt im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass viele Trierer einen grünen Daumen und ein Händchen dafür haben, ihr Grün liebevoll und ökologisch wertvoll in Szene zu setzen. Infolgedessen freut sich das Grünflächenamt, gemeinsam mit dem Gärtnerverein Flora, auch in diesem Jahr auf die Auslobung des schönsten Vorgartens und Balkons in Trier.

Teilnehmen können alle Trierer mit der eigenen grünen Oase in den Kategorien „schönster Vorgarten“ und „schönster Balkon“, welche sich im Stadtgebiet befinden. Die Bewertung erfolgt unter der Leitung des Grünflächenamtes durch eine ehrenamtliche Jury nach einheitlichen Kriterien. Insgesamt werden pro Kategorie drei Preise vergeben. Außerdem wird erneut ein Vorgarten und Balkon in der Kategorie „Ökologische Wertigkeit“ gekürt. Auf die Gewinner warten Sachpreise und Gutscheine.

Interessenten können sich bis zum 15. Juni bewerben per Brief an Grünflächenamt, Gärtnerstraße 62, 54292 Trier oder per Mail an gartenwettbewerb@trier.de. Die Bewerbung sollte maximal drei DIN A4-Seiten mit folgenden Infos umfassen: Anmeldebogen mit Kurzbeschreibung, Fotos, Planskizze (wenn möglich). Der Anmeldebogen ist beim Grünflächenamt, beim Bürgeramt oder per Mail-Anfrage an gartenwettbewerb@trier.de erhältlich. Mit der Bewerbung wird einer Veröffentlichung zugestimmt.

3 KOMMENTARE

  1. Ich dachte Trier solle nachhaltig werden. Was ist das für ein Garten?
    Kurzgeschorener Einheitsrasen
    Eine spiessige Minikopfweide
    und der Rest sind standortfremde Bäume und Sträucher, auf denen sich keine Insekten ansiedeln können, womit den einheimischen Vögeln und Bienen die Nahrungsgrundlage fehlt.
    Eine ökologische Katastrophe.
    Und sowas wird dann noch per Wettbewerb ausgelobt.

  2. Sorry Peter, meist bin ich ja auf Ihrer Seite aber wir wohnen in einer 115000 Einw. Stadt und nicht auf dem Lande. Wenn ich urbanes Leben nicht möchte dann kann ich ja immer noch in die biedere Eifel ziehen. Dort gibt es das alles vielfach.

  3. Ist mir schon klar dass die ganze Nachhaltigkeit usw. nur leeres Gewäsch ist aber trotzdem ist dieser Garten eine ökologische Wüste und dann soll man nicht so tun als sei er naturnah.
    Die rotblühenden Stauden vorne rechts sind Fuchsien, Herkunft Nordamerika. Einheimische Insekten können diese mit ihren Frasswerkzeugen kaum benagen, deshalb gibts auf ihnen kaum welche. Die Pflanzen daneben sind auch ausländischen Ursprungs, selbes Resultat, hinten links steht eine Goldtalerulme, aus Asien stammend. Der Einheitsrasen ist auch ökologisch tot. In solchen Gärten, die es in Trier wie auch woanders zuhauf gibt, gibt es kaum Insekten, deshalb findet man manchmal im Sommer in der Stadt Jungvögel in Nestern, die verhungert sind, weil die Alten keine Nahrung finden. Da muss man sich nicht wundern dass es immer weniger Insekten gibt.
    Mal ein paar Vergleichszahlen:
    Von einem Holunderstrauch können sich ca 70 Tierarten ernähren, Vögel die die Beeren fressen, Insekten
    Von einer nordamerikanischen Spiesserblautanne genau eine Tierart.
    Ähnlich siehts beim Kirschlorbeer aus.
    Wer lustig ist kann das mal selbst ausprobieren, im Sommer ein weisses Handtuch unter eine Spiesserpflanze, schütteln und die Insekten auf dem Handtuch zählen, sind nicht viele und dann zum Vergleich unter einem Holunderstrauch.
    Interessiert zwar keinen aber gesagt wollte ichs mal haben, jetzt kommt bestimmt wieder ein Kommentar von irgendeiner Spiessererna, die sich ansonsten aufregt weils in Trier zuviel bordelle gibt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.