Die smarte Tonne kommt: A.R.T. Trier rüstet alle Restabfallbehälter mit Chip aus

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Fotos: A.R.T. Trier

REGION TRIER. Wie die A.R.T. Trier bekannt gibt, führt der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) ab dem 01.01.2020 für die Abfuhr von Restabfall ein Identsystem ein.

Hierfür werden bereits im Mai und Juni 2019 alle Restabfallbehälter in der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg mit Transpondern (Chips) ausgestattet. Von dieser Umstellung sind die Behälter für Papier nicht betroffen, hier bleibt alles wie bisher.

Abfallvermeidung und Verursachergerechtigkeit – Das sind die Schlagworte für die Einführung des Identsystems. Mit Hilfe des Chips an der Tonne wird ab Januar 2020 automatisch erfasst, wie oft ein Behälter geleert wird. So kann der A.R.T. die Müllgebühren an die individuelle Leerungshäufigkeit anpassen. „Wer Abfall vermeidet, kann also zukünftig Gebühren sparen.“ verspricht Max Monzel, Verbandsdirektor des A.R.T.

In den Landkreisen Bernkastel-Wittlich und Bitburg-Prüm verfügen die Restabfallbehälter schon lange über dieses System. Nun sollen auch die Bürgerinnen und Bürger in Trier und Trier-Saarburg von der Chip-Lösung profitieren. Die Umrüstung der Behälter im Landkreis Vulkaneifel ist im Herbst vorgesehen.

Die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg werden im Mai und Juni 2019 ausgerüstet. In dieser Zeit werden alle Behälter für Restabfall mit einem digitalen Chip ausgestattet. Der auf dem Chip gespeicherte Zahlencode ermöglicht zukünftig eine eindeutige Zuordnung des Behälters zum jeweiligen Grundstück. Persönliche Daten wie Namen oder Adressen werden nicht darauf gespeichert.

Die Behälterinformationen können dann bei jeder Leerung automatisch gelesen werden. Dafür sind die Sammelfahrzeuge mit der entsprechenden Technik ausgestattet. Die Leerung ist ab 2020 nur möglich, wenn der Behälter über einen gültigen Chip verfügt.
Ein seitlich angebrachter Aufkleber mit Barcode und Adresse ermöglicht die eindeutige Zuordnung zum Grundstück.

Damit die Umrüstung möglichst reibungslos verläuft, bittet der A.R.T. alle Kundinnen und Kunden in Trier und Trier-Saarburg um Ihre Mitwirkung und Unterstützung. Von Mitte April bis Ende Mai werden nach und nach alle 70.000 Haushalte persönlich angeschrieben.

Dieses Schreiben enthält weitere Informationen zum Identsystem sowie individuelle Aufkleber, welche gut sichtbar auf dem Behälterdeckel der Restabfalltonne angebracht werden müssen. Nur mit diesen Aufklebern, ist eine eindeutige Zuordnung des Behälters zum Grundstück möglich und es kann ein Chip angebracht werden.

Der Zeitraum für die Umrüstung aller Behälter in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg erstreckt sich vom 6. Mai bis zum 29. Juni 2019. Der persönliche Termin für die Umrüstung wird ebenfalls im individuellen Kundenanschreiben mitgeteilt.

Der A.R.T. bittet darum, alle Restabfallbehälter zu dem genannten Termin mit Aufkleber versehen am üblichen Standort bereitzustellen. Die Behälter sollen so lange stehen bleiben, bis die Mitarbeiter den wetterfesten Barcodeaufkleber seitlich angebracht haben und auf dem Deckel ein „Chip OK“ Aufkleber ist. Erst dann ist die Umrüstung des Behälters abgeschlossen.

Weitere Informationen zum Identsystem und der Umrüstung gibt es auf www.art-trier.de/diesmartetonne oder telefonisch unter 0651-9491 1212.

12 KOMMENTARE

  1. Der werte Herr Monzel macht mal wieder… jedenfalls im Eifelkreis, eine versteckte Gebührenerhöhung durch die Hintertür…. was ihn bestimmt nicht daran hindern wird seine eigene Höhergruppierung einzufordern. Eine Riesen Schweinerei geschieht hier. Die Müllgebühren im Eifelkreis haben sich seit der Machtergreifung durch diesen Geier zwei mal im 100%erhöht…..

  2. wann werden endlich mal Chips bei der Geburt eingepflanzt ? Dieser Überwachungsstaat a la George Orwell gehtt mir langsam tierisch auf den Sack um es mal milde auszudrücken.

  3. Im Saarland ( Lebach) gibt es dieses System schon länger und das sogar mit dem gleichzeitigen Wiegen der Tonne. Hier zahlt der Verbraucher tatsächlich nur die Frequenz und das Gewicht der zu leerenden Tonne und das ist so richtig, die Tonnen haben tatsächlich Schlösser. Warum macht die A.R.T. hier halbschwangere Sachen und keine richtigen? Nachteil des Ganzen ist, dass um Geld/ Gebühren zu sparen manch einer glaubt seinen Müll billig zu entsorgen nämlich im Wald, auf Feldern, Wiesen und auf Autobahnrastplätzen. Alles habe ich dort schon erlebt.

  4. der deutsche Schlafmichel läßt sich halt alles gefallen…….Die Parteiprogramme für die Stadtratswahl sind
    geschrieben, ich finde die Veröffentlichung zum jetzigen Zeitpunkt für eine linke fiese Masche von einem Christsozialen. In Trier arbeiten einschl. Fahrer 5 Arbeiter rund um den Müllwagen, im Saarland höchstens 2
    oder je nach Firma nur der Fahrer allein, er fährt an den Straßenrand und kippt die Mülltonnen mit einem
    kleinen Kran in den Müllwagen. Logisch das im Saarland die Gebühren viel niedriger sind.

  5. Die 13malige Entleerung ist im Grundpreis NEU inbegriffen, bisher werden die Tonnen ca 33x pro Jahr geleert. Wenn also dadurch der Grundpreis sinkt ist es tatsächlich sinnvoll, wenn aber einfach weniger geleert wird und der Preis gleich bleibt ist es Abzocke. Ich glaube eher an Letzters, wann hat ein deutscher Apparatschik schon mal seinen Bürgern einen Gefallen getan

  6. Was ist wenn jemand die tonne austauscht und es zu seinem vorteil nutzt
    oder jemand ein streich spielt und den chip entfernt ???

  7. Bis Heute ist noch keine Aussage zur Höhe der Gebühren mitgeteilt worden.Ich gehe davon aus ,das diese stark steigen werden.

    Wie sieht es im Sommer aus?Maden u.andere Krankheitserreger.Was sagen die verantwortlichen hierzu.

  8. „Wer Abfall vermeidet, kann also zukünftig Gebühren sparen.“

    Was für eine einfache Denke!
    Das Ergebnis wird sein, dass dann noch öfter der Müll in der Natur entsorgt wird!

  9. Was haben Mehrfamilienhäuser davon wenn doch der Müllcontainer fürs ganze Haus automatisch alle 14 Tage geleert wird? Gerade im städtischen Bereich ist also eine enorme Gebührenerhöhung zu erwarten.

  10. der Staat zockt überall ab und es wird immer mehr , unfair für alle die tagtäglich arbeiten müssen.
    Vlt sollte man sich mal überlegen in Urlaub zu fahren , zurückzukehren und bei der Anreise angeben dass man seinen Ausweiß verloren hat. Und schon lebt es sich unbeschwerter

  11. Für uns als Haushalt mit 6 Personen werden die Kosten für Müllentsorgung aller Voraussicht nach drastisch
    steigen , während sie für Singles wohl sinken wird . Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit ?
    Man sollte bei den Gebühren als erstes mal die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen berücksichtigen
    Hier kriegen Familien mit Kindern mal wieder eine kräftigen Fuß in den Arsch und die Politik schaut zu !

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