Kaster: „Bund steht zu Trier“

0

TRIER/BERLIN. Gute Nachrichten für die Region: Nach der Bundespolizei und der Wehrtechnischen Dienststelle wird auch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Trier erhalten bleiben und gestärkt werden. Auch wird es im Zuge der anstehenden Strukturreform bis 2023 keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Das teilt der Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster (CDU) in einer Presseerklärung mit.

„Nach den nun vorliegenden Beratungsgrundlagen wird der Standort Trier ausdrücklich gestärkt“, so Kaster. Das Trierer Wasser- und Schifffahrtsamt übernehme im Zuge der geplanten Neuorganisation die Zuständigkeit für Bau und Unterhaltung der Wasserstraßen Mosel und Saar. „Damit trägt der Bund insbesondere der Bedeutung der Mosel als Bundeswasserstraße mit mehreren Millionen Tonnen jährlichem Frachtgutaufkommen Rechnung, was sich auch in der geplanten Zuordnung in der Kategorie A der neuen Netzstruktur zeigt“, so Kaster. Er danke ausdrücklich Bundesverkehrsminister Ramsauer und dessen Parlamentarischem Staatssekretär Enak Ferlemann für die Offenheit gegenüber den stichhaltigen Sachargumenten für Trier. Kaster stand zu dieser Angelegenheit in engem Kontakt mit der Führung des Bundesverkehrsministeriums. Zudem hatte er sich auch selbst bei zwei Besuchen am Trierer Standort von der Leistungsfähigkeit vor Ort überzeugt.

„Die Strukturreform als solche ist notwendig. Daran besteht kein Zweifel“, unterstreicht Kaster. In anderen Bundesländern fielen die Änderungen teils deutlich massiver als in Rheinland-Pfalz aus. Umso erfreuter sei festzustellen, dass die Reform den Standort Trier (mit zwei Außenstellen in Saarbrücken und Koblenz) festige .

Haushalts-und Verkehrsausschuss des Bundestages werden sich in dieser Woche mit dem vorliegenden „5. Bericht des BMVBS zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes“ befassen. Vorgesehen ist dabei die Einsetzung eines Aufbaustabes in Bonn, welcher die Einzelheiten der Umsetzung, die am 1. Januar 2013 beginnt, koordinieren soll. (red)

1 KOMMENTAR

  1. Mein Gott Herr Ramsauer wie kann man dieses Amt nur erhalten. Die Aufgaben könnten doch leicht auf kompetentere Ämter verlagert werden. Bitte diese Entscheidung revidieren.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.