SVE will Revanche für Hinspiel-Niederlage: Jägersburg zu Gast im Moselstadion

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Das Logo vom SV Eintracht Trier 05 e.V. vor dem Hintergrund eines Sportplatzes.
SV Eintracht Trier 05 e.V.

TRIER. Nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Partien gegen Gegner, die tabellarisch über der der Eintracht standen, erwarten die Blau-Schwarz-Weißen am kommenden Wochenende mit dem FSV Jägersburg eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion im heimischen Moselstadion (Samstag, 14 Uhr) und hoffen dabei, die Siegesserie vor eigenem Publikum weiter fortzusetzen.

Doch von der tabellarischen Ausgangslage sollte sich niemand im Umfeld zu sehr blenden lassen. Warum, weiß insbesondere Cheftrainer Josef Cinar ganz genau: „Wir haben alle noch in Erinnerung, was im Hinspiel passiert ist“ – deutliche Anspielung auf die unglückliche weil unnötige Niederlage im Alois-Omlor-Sportpark Ende August (3:4). „Wir hatten das Spiel schon im Sack gehabt und haben dann komplett den Faden verloren“, erinnert sich der heutige Mann an der Seitenlinie und damalige Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:0. „Hier sehe ich einiges an Potential, um etwas wiedergutzumachen“, so Cinar weiter, warnt aber auch vor den Stärken des aktuellen Tabellen-Fünfzehnten, die er insbesondere im Konter- und Umschaltspiel ausgemacht hat – auch, wenn genau dieses in den letzten Partien der Gäste nicht so ganz funktionierte: Aus den vergangenen sechs Partien konnte der FSV nur zwei Punkte einsammeln und musste dabei teils empfindliche Niederlagen einstecken, wobei allen Voran das jüngste 0:4 gegen den direkten Konkurrenten aus Bingen für diverse Verstimmungen rund um die Truppe von Thorsten Lahm geführt hat. Dass es auch anders laufen kann, zeigten die Jägersburger aber ebenfalls eindrucksvoll, erreichte man beim Spitzenteam aus Mechtersheim doch unlängst ein 3:3 – trotz eines abermaligen 0:2-Rückstandes. Die Saarländer sind also trotz ihres Tabellenstandes durchaus in der Lage, bei spielstärkeren Mannschaften zu bestehen – deutlicher Warnhinweis an die Mannen vor der Mosel.

Zudem müssen große Teile der Defensive umgebaut werden: Kapitän Simon Maurer fällt aufgrund einer Prüfung an der Universität aus, ebenso wie der gesperrte Godmer Mabouba, der seine Gelb-Rot-Sperre aus der Partie beim 1:1-Remis gegen die TSG Pfeddersheim absitzen muss. „Im Training haben wir daher intensiv daran gearbeitet, die Zusammenarbeit in der Innenverteidigung zu verbessern – gerade jetzt, da es für Samstag einer fast komplett neuen Innenverteidigung bedarf, eine wichtige Maßnahme“, lässt der Cheftrainer die Trainingswoche Revue passieren, ehe am morgigen Freitag das Abschlusstraining ansteht. Definitiv ausfallen wird sowohl hierfür als auch für die Partie am Samstag Dominik Kinscher, der nach seiner Verletzung am vergangenen Samstag nach wie vor an einer Mittelfußprellung laboriert und wohl erst in der kommenden Woche wieder voll mittrainieren kann. Hinzu gesellen sich die Langzeitverletzten Johannes München und Tim Garnier – „das erfordert einiges an Anpassungen für die Partie“, weiß auch Josef Cinar.

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