„Et laaft“ – Stöckelschuh piekst wieder mal den großen Zeh

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TRIER. Mit dem traditionellen Fassbieranstich hat Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) am Freitagabend das 32. Trierer Altstadtfest eröffnet. Rund 100.000 Gäste werden in den nächsten drei Tagen zwischen Porta und Viehmarkt erwartet. Gemeinsam mit Weinkönigin Anna Gette strahlte Jensen bei herrlichem Sommersonnenschein um die Wette. „Et laaft“, sagte der OB, als das Bier floss. Triers Antwort auf das bayerische „O’zapft is“.

Man weiß nicht genau, was Ehefrau Malu davon hielt. Zu sehen aber war, dass dem OB der Schwenk mit Anna Gette hoch über dem Hauptmarkt sichtlich gefiel. Jensen und die aparte Königin standen dicht beieinander, als sich der Steiger der Trierer Feuerwehr gemächlich aus luftiger Höhe zum Petrusbrunnen hinab senkte. Der Schutzpatron der Stadt erhielt vom OB einen Blumenstrauß – für gutes Wetter während der drei tollen Tage möge er sorgen. Weil Sonnenschein und gute Laune einfach zusammengehören.

„Ich habe bei meinem Amtseid ja geschworen“, sagte Jensen auf die Frage von Moderator Christian Schmidt, wie er sich da oben denn gefühlt habe, „dass ich für die guten Beziehungen zwischen den Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und dem Himmel sorgen will. Also muss ich dem ja wenigstens einmal im Jahr nahe kommen, indem ich hoch hinaus fahre. Außerdem glauben Sie gar nicht, wie schön Trier aus dieser Perspektive ist.“

Das Trierer Altstadtfest sei ein Fest der Generationen, sagte Jensen. „Hier kommt jeder auf seinen Geschmack.“ Das gelte für die beschaulichen Ecken ebenso wie für die verschiedenartige Musik auf den vielen Bühnen. Weinkönigin Anna Gette stimmte zu. „Meine Amtszeit geht ja leider bald zu Ende. Deswegen werde ich das Altstadtfest und später auch das Olewiger Weinfest noch einmal richtig genießen.“

Von heute an werden sich wieder rund 100.000 Gäste aus Trier und aller Welt dichtgedrängt zwischen Porta und Viehmarkt tummeln. Bis zum Sonntag heißt es wieder einmal: Stöckelschuh piekst großen Zeh. Das ist die Atmosphäre, das gehört zum Trierer Altstadtfest wie das Bier und der Wein. (et)

ZUM PRGRAMM 32. Trierer Altstadtfest

1 KOMMENTAR

  1. eigentlich ein gutes fest,wenn diese grottenschlechte marius müller westernhagen coverband auf dem hauptmarkt nicht gewesen wäre ! wenn schon cover, dann sollte man wenigstens einen einzigen ton richtig treffen !selten sowas schlechtes gehört.

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