Sturmtief über der Region – Trierer Feuerwehr im Dauereinsatz

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Rund 110 Feuerwehrleute der Trierer Feuerwehren waren am Sonntag, 10. März, wegen des Sturmtiefs „Eberhard“ im Dauereinsatz. Insgesamt rückte die Trierer Feuerwehr ab der Mittagszeit 37 Mal wegen des Unwetters aus (Stand 17 Uhr).

Schwere Sturmböen brachten einen Kamin in der Maarstraße zum Einsturz, der auf ein Haus stürzte, die Feuerwehr trug den Kamin ab. In der Brotstraße drohte ebenfalls ein Kamin umzustürzen und wurde vorsorglich abgebaut. Glück im Unglück hatte ein Autofahrer, der zwischen Zewen und Igel unterwegs war, sein Auto wurde von einem umstürzenden Baum gestreift, der Fahrer blieb unverletzt. In Kürenz kippte ein Baum in eine Stromleitung.

Wegen beschädigter Dächer, herabstürzender Dachziegel oder losen Teilen an Gebäuden, zahlreichen umgekippten Bäumen, umstürzenden Bauzäune sowie abgeknickter Äste rückten neben der Trierer Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren Zewen, Pfalzel, Ehrang, Ruwer, Kürenz und Olewig aus. Im Einsatz waren auch die Freischicht und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr. Mitarbeiter des Grünflächenamts der Stadt Trier halfen zudem dabei, entwurzelte Bäume zu beseitigen. Verletzt wurde niemand, die Höhe des Schadens ist noch unklar.

Weil von dem Sturm auch die umliegenden Landkreisen betroffen waren, wurde die integrierte Leitstelle verstärkt, in der die Notrufe aus dem gesamten ehemaligen Regierungsbezirk Trier eingehen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte wegen Böen in Sturm- oder sogar Orkanstärke mit Geschwindigkeiten bis zu 110 Stundenkilometern eine Unwetterwarnung der Stufe 3 herausgegeben.

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