In Pfeddersheim gefordert: Eintracht gastiert bei heimstarker TSG

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TRIER. Sechs Punkte aus den ersten drei Partien im neuen Jahr – der Start für Eintracht Trier in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar nach der Winterpause ist geglückt. Am Samstag (14.30 Uhr) reisen die Blau-Schwarz-Weißen nach Worms zum Auswärtsspiel bei der TSG Pfeddersheim und wollen den Schwung aus den beiden zuletzt erfolgreich bestreiteten Heimspielen mit in die Ferne nehmen.

„Zu Hause läuft es“, so die generelle Meinung nach dem dritten Heimsieg in Folge am vergangenen Samstag (3:1 gegen Hertha Wiesbach) – wären da nicht die Auswärtsspiele, die zuletzt immer den ein oder anderen Stolperstein bereit hielten: von den vergangenen vier Partien auf fremdem Platz konnte nur eine Partie siegreich gestaltet werden – und das beim Drittletzten aus Emmelshausen (2:0-Erfolg am 27. Oktober). Es folgten eine Niederlage in Engers, Remis bei Rot-Weiß Koblenz und die Pleite zum Jahresauftakt in Diefflen – Spiegelbild der aktuellen Dissonanz zwischen Heim- und Auswärtsauftritten. Dessen ist sich auch Cheftrainer Josef Cinar bewusst: „Wir müssen endlich anfangen, auch auswärts unsere wahre Stärke zu zeigen. Das, was wir in den vergangenen beiden Partien zuhause gezeigt haben, ist das Bild, was ich gerne auch in Pfeddersheim sehen möchte“.

Ob dies allerdings auch am Samstag bei der TSG Pfeddersheim gelingen wird, wird sich erst noch zeigen, mauserte sich diese in der Hinrunde doch heimlich, still und leise zu einem Team, mit dem im oberen Drittel der Tabelle fest zu rechnen ist. Dabei sind die Heimauftritte das absolute Ass im Ärmel: Von zehn Spielen auf heimischem Geläuf verloren die Rheinhessen kein einziges und mussten nur zwei Remis einstecken. Zudem haben die Spieler von Trainer Marc Heidenmann etwas wiedergutzumachen: Am vergangenen Spieltag setzte es eine herbe 0:4-Pleite beim TuS Mechtersheim – ungewöhnlich für die Wormser, die zuvor vier Siege aus fünf Partien feiern konnten und dabei teilweise begeisternden Offensivfußball auf dem Platz zeigten (17 Treffer in eben jenen fünf Partien). Zudem sitzt der Stachel von der 0:5-Hinspielpleite im Moselstadion (höchste Saisonniederlage für die TSG) am Uwe-Becker-Stadion nach wie vor tief.

„Man darf auf keinen Fall den Fehler machen, dass man meint, aufgrund des Hinspiel-Ergebnisses ein leichtes Spiel zu haben. Pfeddersheim hat sich weiterentwickelt“, weiß auch Cinar. Zurückgreifen kann er beim Unterfangen des ersten Auswärtssieges im neuen Jahr dabei im Wesentlichen auf die gleichen Akteure wie am vergangenen Wochenende. Bedeutet: Tim Garnier sowie Johannes München fallen nach wie vor aus, ebenso wie der an Grippe erkrankte Stephan Schuwerack. Ein Fragezeichen steht zudem hinter Youngster Lucas Coopmans, der drei Tage bei der U21 Luxemburgs weilte. Die Ansage des Cheftrainers ist trotzdem klar: „Wir fahren nach Pfeddersheim, um gewinnen zu wollen.“

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