Gesundheit: Rauchstopp – Sie schaffen den Absprung in der Fastenzeit!

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Bildquelle: dpa-Archiv

TRIER. Zum Beginn der Fastenzeit tauchen mal wieder die besten Vorsätze für einen gesünderen Lebensstil auf, darunter auch: Endlich mit dem Rauchen aufzuhören.

Dass Rauchen nicht gesund ist, weiß jeder. Da sich aber schwere gesundheitliche Schäden nicht sofort zeigen, leben viele RaucherInnen in der Illusion, dass es sie nicht betrifft. Ein Irrtum, wenn man bedenkt, dass das Rauchen die Lebenserwartung um durchschnittlich
10 Jahre verkürzen kann!

Je länger und je mehr ein Mensch raucht, desto größer wird sein gesundheitliches Risiko. Alle Organe, die mit den Stoffen einer Zigarette in Berührung kommen, erfahren Schädigungen: Lunge, Mund, Lippen, Zunge, Rachen, Kehlkopf, Niere, Bauchspeicheldrüse, Blase. Gefäßverschlüsse, Herzschwäche, Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folge von Gefäßverengung sein.

Das Argument „Bei mir ist schon alles zu spät“ ist falsch. Denn der Körper regeneriert sich wieder schneller, als viele glauben. Es lohnt sich wirklich! Wissenschaftler haben herausgefunden:

– Nach 20 Minuten normalisieren sich Blutdruck und Puls sowie die Körpertemperatur in Händen und Füßen.
Bereits schon nach 24 Stunden beginnt das Herzinfarktrisiko zu sinken.

– Nach 2 Tagen verbessern sich Geruchs- und Geschmackssinn.

– Nach 2 Wochen bis 3 Monaten stabilisiert sich der Kreislauf und die Lungenfunktion verbessert sich.

– Nach 5 Jahren ist das Lungenkrebsrisiko um 50 Prozent gesunken. In einem Zeitraum zwischen 5 und 15 Jahren sinkt das Herzinfarktrisiko auf das eines Nichtrauchers.

– Nach 10 Jahren ist das Lungenkrebsrisiko nicht mehr höher als bei einem Nichtraucher.
(Quelle: American Cancer Society)

Vor allem unsere Psyche macht uns den Abschied von der Zigarette schwer. Tun Sie etwas gegen die Macht der Gewohnheit, machen Sie Schluss mit dem Rauchen!

Auf Ihrem Weg dahin gibt es viele hilfreiche Informationen und Unterstützungsangebote bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.rauchfrei-info.de sowie beim Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz.) unter www.dkfz.de/de/tabakkontrolle.

Die BZgA bietet zusätzlich eine telefonische Beratung unter der kostenfreien Servicenummer 01808 313131 an (Montag bis Donnerstag, 10 bis 22 Uhr, Freitag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr).

Schon morgen gibt es hier ein paar Tipps, damit das Aufhören leichter wird.

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