Alkohol bei Jugendlichen an Fastnacht: Stadtverwaltung zeigt sich mit Konzept zufrieden

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Bildquelle: Marcus Führer / dpa-Archiv

TRIER. Das Sicherheitskonzept und die Anstrengungen für Jugendschutz in der Stadt Trier haben sich nach Ansicht der Stadtverwaltung über die Fastnachtstage in Trier bewährt. Zwar gab es nach wie vor extreme Einzelfälle, in denen Jugendliche Alkohol über die Maßen missbrauchten, aber insgesamt verliefen die Feiern ohne übermäßige Exzesse.

Am Weiberdonnerstag mussten drei Jugendliche mit rund zwei Promille Alkohol im Blut notärztlich versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden. Am Rosenmontag wurde ein extremer Fall von Alkoholmissbrauch bei einem 17-jährigen Mädchen festgestellt, das mit rund drei Promille Blutalkohol ins Krankenhaus gebracht wurde. Bei den gemeinsamen Kontrollen von Ordnungsamt, Polizei und Jugendamt am Weiberdonnerstag in der City wurden rund 55 Jugendlichen Alkohol abgenommen und vernichtet. Das zeigt aus Sicht der Jugendschützer, dass trotz aller vorbeugenden Maßnahmen die Kontrollen an den Fastnachtstagen unerlässlich sind.

Insgesamt rund 300 Jugendliche und junge Leute ab 14 feierten am Weiberdonnerstag ausgelassen, aber friedlich bei einer Party in der BBS Aula, die vom Verein Exhaus, dem Mergener Hof und der Stadt veranstaltet wurde.

Das Glasverbot in der Innenstadt am Weiberdonnerstag ist aus Sicht der Verwaltung bei den Fastnachtsjecken mittlerweile weitgehend akzeptiert.

(Rathaus-Zeitung)

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