Mehr Geld im öffentlichen Dienst – Gewerkschaft zufrieden

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Ulrich Silberbach, dbb Bundesvorsitzender, spricht bei einer Demonstration durch einen Schalltrichter. Foto: Christoph Soeder/Archiv

RHEINLAND-PFALZ. Der dbb Beamtenbund Rheinland-Pfalz hat die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder begrüßt. «Angesichts der zunächst sehr verhärteten Fronten der Tarifparteien (…) handelt es sich um ein gutes Ergebnis mit ordentlicher Linearanpassung», sagte die dbb-Landesvorsitzende Lilli Lenz am Sonntag in Mainz.

Jetzt müsse das Tarifergebnis zügig zeitgleich und systemgerecht auf Besoldung und Versorgung der Landes- und Kommunalbeamten übertragen werden. «Das ist von der Landesregierung für dieses und das nächste Jahr bereits durch die Anpassungsleitlinien vom Juni 2018 versprochen. Rheinland-Pfalz hat sich da als erstes Bundesland früh festgelegt und das war gut so», sagte Lenz einer Mitteilung zufolge.

Ein entsprechender Gesetzentwurf müsse jetzt schnell vorgelegt werden. «Wir werden genau prüfen, wie die Regierungsidee von «systemgerecht» aussieht, damit es bergauf geht», betonte Lenz.

Nach stundenlangen Verhandlungen hatten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften am späten Samstagabend auf eine stufenweise Anhebung der Gehälter bei einer überraschend langen Laufzeit von 33 Monaten geeinigt. Der Mindestanstieg soll bei 240 Euro liegen. Am frühen Sonntag gab die Bundestarifkommission der Gewerkschaft Verdi grünes Licht für den Abschluss, wie eine Sprecherin mitteilte.

(dpa)

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