Feuerfalter und Ziegenmelker: Millionen für den Artenschutz in Rheinland-Pfalz

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MAINZ. Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen zwei Jahren mehr als 2,8 Millionen Euro in Schutzprogramme für Tier- und Pflanzenarten investiert. In einer Zwischenbilanz zum Tag des Artenschutzes am kommenden Sonntag teilte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) am Freitag mit, 18 Projekte des Landesprogramms «Aktion Grün» seien abgeschlossen und 51 in der Umsetzung.

Weitere Projekte würden mit Blick auf eine Förderung geprüft.

Besondere Beachtung finden sogenannte Leitarten, die für bestimmte Biotope charakteristisch oder deren Standorte in Rheinland-Pfalz auch überregional von hoher Bedeutung sind. Dazu gehören etwa Wildkatze, Feldhamster, Moorfrosch, die Fledermausart Großes Mausohr und der auf Feuchtwiesen lebende Blauschillernde Feuerfalter. Zu den besonders beachteten Vogelarten gehören Kiebitz, Wiesenweihe, Steinschmätzer, Ziegenmelker und Braunkehlchen.

Von Schutzmaßnahmen für Leitarten profitierten auch andere Arten im gleichen Lebensraum, erklärte Höfken. «Es ist ganz entscheidend, nicht einzelne Arten und Sektoren, sondern gesamte Ökosysteme und deren Nutzung in den Blick zu nehmen.» Dabei spiele auch der Schutz von Insekten eine große Rolle.

In diesem Jahr widmet sich der «Tag des Artenschutzes» besonders dem Leben im Wasser. Dem Schutz von Gewässern und Auenlandschaften dient das ergänzende Landesprogramm «Aktion Blau Plus».

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