Trierer Mutterhaus auf Platz 2 – In diesem Krankenhaus kommen die meisten Babys in RLP zur Welt

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Bildquelle: privat

MAINZ. Die meisten Babys in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr sind im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer zur Welt gekommen. Die Klinik zählte 2800 Geburten. Auf Platz zwei kommt das Mutterhaus Trier mit mehr als 2450 Geburten, dicht gefolgt von dem Katholischen Klinikum Mainz mit gut 2430 Geburten, wie aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Guido Ernst und Horst Gies hervorgeht. Für die Statistik haben 20 der 30 Kliniken mit Geburtshilfe im Land geantwortet.

Von 2016 bis Ende 2018 seien acht Gebursthilfe-Abteilungen im Land geschlossen worden, darunter war Asklepios in Germersheim mit 900 Geburten die größte.

An den Hebammenschulen in Mainz, Speyer und Koblenz lernen dem Ministerium zufolge im Ausbildungsjahr 2018/19 genau 57 junge Menschen Hebamme. Das waren 20 mehr als im Jahr zuvor und 27 mehr als im Ausbildungsjahr 2014/2015.

Einen verbindlichen Personalschlüssel für die Geburtshilfe in den Krankenhäusern und deren Kreißsäle gebe es nicht. Der Bedarf hänge stark von den Arbeitszeitmodellen und der Organisation ab, so gebe es in vielen Krankenhäusern Vorwehenplätze oder Wehenbetten außerhalb des Kreißsaals. Als grober Richtwert gilt nach Ministeriumsangaben: drei bis vier Vollzeitstellen pro Kreißsaal oder zehn Vollzeitkräfte für 1000 Entbindungen.

(dpa)

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