Hochschulpräsident Kuhn bereist mit Minister Wissing Israel und Jordanien

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Die rheinland-pfälzische Delegation mit Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing in Jerusalem

TRIER. Der Präsident der Hochschule Trier, Prof. Dr. Norbert Kuhn, reiste zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und einer Delegation aus Unternehmensvertretern neun Tage durch Israel und Jordanien.

Schwerpunktthemen der Reise waren IT, künstliche Intelligenz und Gründertum. Israel hat eine hohe Konzentration von Unternehmen im High-Tech-Bereich und neben den USA die größte Start-Up-Szene. „Für die Hochschule Trier sehe ich hier sehr gute Anknüpfungspunkte. Unsere zahlreichen Forschungsprojekte im Bereich der Entwicklung intelligenter Technologien beweisen, dass wir bei uns außerordentlich kluge und engagierte Köpfe haben, die die KI-Forschung nach vorne bringen. Ein Austausch in beide Richtungen ist gewinnbringend“, erläutert Kuhn. Auf dem Programm standen u.a. zahlreiche Kooperationsgespräche mit Hochschulen, ein Besuch des Technologieparks Matam in der Hafenstadt Haifa sowie Unternehmensbesichtigungen.

In Jordanien besuchte Präsident Kuhn u.a. die German Jordanian University (GJU) in Amman, eine Partnerhochschule der Hochschule Trier. Dort studieren junge Jordanier nach dem deutschen FH-Modell. Das Studium beinhaltet einen umfangreichen deutschen Sprachunterricht und ein obligatorisches Auslandsjahr in Deutschland. Die Hochschule Trier ist Gründungsmitglied des IT-Netzwerkes der Deutsch-Jordanischen Hochschule und nimmt seit 2006 regelmäßig jordanische Studierende für ihr Deutschlandjahr auf. Studierende der Hochschule Trier können an der GJU ebenfalls ein Auslandssemester verbringen und erhalten dafür ein Erasmus-Stipendium. „Unser Ziel ist es, die internationalen Kooperationen der Hochschule zu pflegen und auszubauen. Mit der GJU möchten wir insbesondere die Zusammenarbeit in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Technik und Informatik weiterentwickeln“, erklärt Kuhn.

10 KOMMENTARE

  1. Macht nix, die Dreyer reist gerne nach Ruanda, ihr Ehegatte besucht laut seiner Homepage gerne die dortigen Gorillas. Wars nicht so dass Politiker auf Reisen immer eine Begleitperson auf unsere Kosten mitnehmen dürfen?

  2. Wasserrecourcenmanagement. Physikalische Grundlagenforschung. Geht alles mit einem Land wie Jordanien. Da sind eben im Gegensatz zu Israel kluge Köpfe in der Regierung.

    • Israelbashing ist auch Antisemitismus!

      Wie innovativ das arabische Land Jordanien ist, kann man auch daran sehen, das da immer noch andauernd Menschen hingerichtet werden..

      Auch wenn die jordanische Führung im Gegensatz zu zB. der türkischen wesentlich besser aufgestellt ist, sollte man diese Probleme klar beim Namen nennen. Und wenn ich sehe was die kompetenten Juden in 70 Jahren aus dem tollen Land Israel gemacht haben, dann ist das für mich ein Beweis, dass diese Menschen wunderbar mit ihrem Land umgehen.

      Noch was zum Wassermanagement. Wie heißen den die innovativen jordanischen Firmen?
      Also brillante israelische Firmen kann ich Ihnen auf Anhieb ein paar aufzählen, wie z.B. Aquarius (Leck-Suche an Wasserleitungen), Aqwise (Abwasserfilterung) und Hydrospin (Wasser Monitoring).

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