Umfangreiches Programm – Woche der Ausbildung vom 11. bis zum 15. März

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Lehrmeister bringt Auszubildenden etwas bei.

Bildquelle: BAfA

TRIER. Ausbildung ist der Grundpfeiler einer erfolgreichen Zukunft – für Betriebe und Jugendliche gleichermaßen. Unternehmen sind heutzutage mehr denn je auf qualifiziertes Personal angewiesen. Und obwohl die Karriereperspektiven mit einer abgeschlossenen Ausbildung hervorragend sind, blieben im letzten Jahr in der Region Trier 664 Ausbildungsstellen unbesetzt, die Zahl der ausbildungsinteressierten Jugendlichen ging zurück.

Damit das nicht so bleibt, veranstaltet die Agentur für Arbeit Trier, gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer, die Woche der Ausbildung. Unter dem Motto #AUSBILDUNGKLARMACHEN können Ausbildungsinteressierte, Eltern und Ausbildungsbotschafter vom 11. bis zum 15. März an spannenden Veranstaltungen teilnehmen und sich von den Vorteilen einer dualen Ausbildung überzeugen.

Dabei wirbt die Aktionswoche bei Arbeitgebern und Bürgern vor allem um Vielfalt: die Vielfalt der Ausbildungsberufe, die Vielfalt der Karrierechancen und die Vielfalt der Auszubildenden selbst. „Den typischen Lehrling von einst gibt es immer weniger. Die Auszubildenden von heute sind viel unterschiedlicher was Alter, Kultur, Rollenidentität und persönliche Lebensumstände angeht. Darin liegt eine große Chance – sowohl für Unternehmen als auch für Bewerber,“ sagt Heribert Wilhelmi, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Trier. Die Agentur für Arbeit Trier unterstützt diese Entwicklung, in dem sie während der Woche der Ausbildung eine Veranstaltung an Mädchen mit Interesse an MINT-Berufen richtet (11. März) und zur Ausbildung und Umschulung in Teilzeit berät (12. März).

Sven Kronewirth, stv. Abteilungsleiter Ausbildung bei der Handwerkskammer Trier weiß ebenfalls um die vielfältigen Möglichkeiten einer Ausbildung: „Eine duale Berufsausbildung im Handwerk bietet mit jedem Schulabschluss hervorragende Perspektiven. Vom Gesellen über eine Technikerfortbildung bis hin zum Meisterbrief mit der Möglichkeit, einen Betrieb zu gründen oder zu übernehmen, sind in der Wirtschaft Fach- und Führungskräfte gefragt. Die betriebliche Ausbildung ist in jedem Fall eine gute Wahl, die eine wertvolle praktische Qualifizierung und einen hohen Grad an Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt bietet.“

Um jungen Menschen die bestmögliche Aussicht auf eine berufliche Qualifikation zu geben, bedarf es der Einbeziehung der Eltern in den Berufswahlprozess. „Wir werden immer wieder von Eltern angesprochen, die Unterstützung bei der beruflichen Orientierung ihrer Kinder brauchen,“ berichtet Stefanie Barth, Teamleiterin für Bildungsprojekte bei der Industrie- und Handelskammer Trier. „Die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass sie oftmals nur schwer überschaut werden können. Auch der Bewerbungsprozess ist heute ein anderer, sodass viele Eltern sich gerne auf den neuesten Stand bringen möchten, um ihre Kinder auf dem aufregenden Weg von der Schule in den Beruf optimal begleiten zu können.“ Deshalb bietet die IHK in der Woche der Ausbildung einen Elternworkshop an (13. März). Agentur für Arbeit, IHK und HWK gemeinsam geben am 14. März Jugendlichen und deren Eltern einen ganzen Tag lang Tipps zum Thema Bewerbung, Vorstellungsgespräch und Auswahltest.

Weitere Informationen rund um die Woche der Ausbildung gibt es unter
www.dasbringtmichweiter.de/ausbildungklarmachen/.

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