Mutter wegen versuchten Totschlags vor Gericht

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Foto: dpa-Archiv

KAISERSLAUTERN. Eine Mutter soll versucht haben, ihren Sohn mit Schlaftabletten umzubringen. Am Freitag hat der Prozess um versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung gegen die 46-jährige Deutsche vor dem Landgericht Kaiserslautern begonnen, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, ihrem 13 Jahre alten Sprössling im August vergangenen Jahres in Tötungsabsicht 20 Tabletten eines Schlafmittels gegeben zu haben.

Sie soll die Pillen in einem Glas Wasser aufgelöst und ihrem Sohn gesagt haben, es handele sich um ein pflanzliches Medikament. Er solle es wegen einer Entzündung am Hoden nehmen. Nach Gerichtsangaben trank der 13-Jährige das Gemisch, schlief ein, überlebte aber. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

Dem Bericht zufolge gehen die Ermittler davon aus, dass die Frau nach der Trennung von ihrem Ehemann erst ihren Sohn und dann sich selbst töten wollte. In dem Prozess sind bislang noch fünf weitere Verhandlungstage angesetzt.

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