Nach tödlicher Messerattacke in Kandel an 22 Tagen Demos

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Polizisten trennen Demonstrationsteilnehmer und Gegenkundgebung voneinander ab. Foto: Andreas Arnold/dpa-Archiv

KANDEL. Nach dem tödlichen Messerangriff auf die 15 Jahre alte Mia sind in Kandel an 22 Tagen Demonstrationen, Kundgebungen und Versammlungen von der Polizei begleitet worden.

Dabei seien mehr als 8600 Beamte insgesamt rund 57 000 Stunden im Einsatz gewesen, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags. Etwa 17 000 Demonstranten seien insgesamt gekommen. Höhepunkt war danach der 3. März 2018 mit 4500 Teilnehmern. «Die Polizeieinsätze waren nach meinem Urteil zu jeder Zeit verhältnismäßig», sagte Lewentz.

Die CDU hatte das Thema mit Blick auf einen Polizeieinsatz am 12. Januar in den Ausschuss eingebracht. Initiativen, die Gegendemonstrationen zum oft als rechtspopulistisch kritisierten «Frauenbündnis Kandel» organisieren, hätten den Einsatz angeprangert. Er sei «einseitig, gewaltorientiert und unverhältnismäßig» gewesen, heißt es in der CDU-Vorlage.

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