Wieder zurück in Saarbrücken – Entführung von Steinbock Anton glimpflich beendet

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Steinbock Anton (rechts)

Bildquelle: Foto: Stadt Saarbrücken

SAARBRÜCKEN. Die Fahndung lief seit Januar 2019. Damals ist dem Saarbrücker Wildpark ein 13 Jahre alter, 100 Kg schwerer Alpensteinbock abhanden gekommen. Jetzt wurde das Tier von den Ermittlern der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt mit tatkräftiger Unterstützung des engagierten Saarbrücker Forst-Leiters Ralf Blechschmidt in einem Wildgehege in der Nähe von Passau aufgefunden.

Nach jetzigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass der Bock fachmännisch narkotisiert und dann aus dem Saarbrücker Wildpark gestohlen wurde. Im Visier der Polizei steht ein 54-jähriger Mann aus Hessen. Der Tatverdächtige soll den Steinbock nach Bayern gebracht und dort an den Betreiber eines Tiergeheges verkauft haben. Offensichtlich war der Weiterverkauf nach Polen beabsichtigt.

Der Bock kehrte gestern in seine Heimat zurück. Die Ankunft des Tieres wurde von Verantwortlichen der Landeshauptstadt, Tierpflegern und Ermittlern der Polizei gleichermaßen gefeiert.

„Anton ist ein imposantes Tier. Aufgrund seiner Erscheinung und seines sanften Wesens ist er bei Besuchern sowie Mitarbeitern des Wildparks sehr beliebt. Wir freuen uns, dass er wieder zurück ist. Unser Dank gilt der Saarbrücker Polizei“, sagte Forst-Leiter Ralf Blechschmidt.

Die Ermittlungen des Kriminaldienstes Saarbrücken dauern an. Dabei stehen auch noch weitere Straftaten mit zum Teil grenzüberschreitendem Bezug und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz im Raum.

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