FDP: Anfrage zur Grundschule Tarforst

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TRIER. Die Trierer Liberalen erwarten von Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) Aufklärung über die Situation an der Grundschule in Tarforst. Dazu hat die FDP eine Anfrage mit sieben Detailfrage für die abschließende Stadtratssitzung vor der Sommerpause eingebracht.

In Tarforst kämpften derzeit Eltern darum, dass ihre Kinder auch in Zukunft in die vor Ort befindliche Grundschule Tarforst eingeschult werden können, schreiben die Liberalen. Auslöser seien Planungen von Seiten der Verwaltung bei Jahrgangsstärken gewesen, die überzähligen Kinder mit dem Linienbus in die Grundschule Olewig zu schicken, weil die Zahl der Schulkinder über der am Standort vorgesehenen Zweizügigkeit der Schule lägen.

Da sich hieraus zuletzt eine zum Teil sehr emotionale Debatte entwickelt habe, stelle die FDP-Fraktion nun folgende Fragen: Wie ist der aktuelle Planungsstand der Tarforster Grundschulkinder, die in den nächsten Jahren möglicherweise nicht an der Grundschule Tarforst aufgenommen werden könnten? Wäre aus Sicht der Verwaltung auch weiterhin ein Transport von lediglich einzelnen Erstklässlern, also außerhalb eines Klassenverbandes, in einem Linienbus zumutbar? Ist für den Fall eines Transportes der Kinder mit dem Linienbus zur Grundschule Olewig eine Veränderung der Linienführung der Linie 6 zu Beginn und Ende der Schulzeit geplant, um den Schulweg besser abzusichern? Welche Alternativen zu einer Schülerbeförderung mit dem Linienbus wären denkbar? Welche Kosten würde die zusätzliche Bereitstellung eines Schulbusses für den Transport der Kinder von Tarforst nach Olewig verursachen? Welche Kosten würden für die Bereitstellung von ausreichend Containern anfallen, um die Kinder vor Ort in der Grundschule Tarforst zu unterrichten? Inwiefern sollen die Eltern und die Schulleitungen der beiden Grundschulen in den Entscheidungsprozess eingebunden werden? (red)

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