Tiefes Grollen und wackelnde Betten: Erneut Erdbeben in der Osteifel

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KOBLENZ/KOBERN-GONDORF. Am frühen Montagmorgen hat gegen 5.14 Uhr ein Erdbeben in der Osteifel und im Neuwieder Becken die Menschen aus dem Schlaf gerissen. Das Epi-Zemtrum des Bebens lag laut den automatischen Registrierungen des Erdbebendienstes Südwest in Kobern-Gondorf, etwa 10 Kilometer südwestlich von Koblenz. Demnach erreichte das Erdbeben eine Stärke von 2.8.

Mit dieser Magnitude war es das stärkste Beben in diesem Gebiet seit November 2012. Das Erdbeben hatte seinen Ursprung in etwa 8 km Tiefe. Die Erschütterungen waren noch in über 20 km Entfernung vom Zentrum deutlich zu spüren. Viele Personen, die im Neuwieder Becken zwischen Koblenz und Andernach, in weiten Teilen der Osteifel oder auch in einigen Orten im Hunsrück wohnen, berichteten von „Vibrationen“, oder von einem „tiefen Grollen“ am Morgen.

Die Lage des Epi-Zentrums weist darauf hin, dass das Beben der sogenannten „Ochtendunger Störungszone“, einer geologischen Verwerfung vom Laacher-See-Vulkan bis hin zum Ort Ochtendung, zuzuordnen ist.

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