Weltkriegsbombe entschärft – 860 Saarländer mussten Häuser verlassen

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Eine entschärfte amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird abtransportiert. Foto: Uwe Zucchi/Archiv (dpa)

EPPELBoRN. Im saarländischen Eppelborn ist am Sonntag eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entschärft worden. Die Sperrzone wurde am Mittag aufgehoben, wie ein Sprecher der Gemeinde mitteilte.

Rund 860 Menschen konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Unter den Betroffenen waren etwa 80 Bewohner eines Seniorenheims. Sie wurden während der Evakuierung in einer Veranstaltungshalle untergebracht.

Die Bombe war Ende Januar bei Gleisarbeiten auf dem Gelände des Eppelborner Bahnhofs entdeckt worden. Um den Fundort hatte die Gemeinde eine Sperrzone mit einem Radius von 300 Metern eingerichtet. Nach der Entschärfung sprach die Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset von einem «reibungslosen Ablauf der Evakuierungsmaßnahmen». Um zu überprüfen, ob sich in der Sperrzone noch jemand aufhielt, war außer Klingeltrupps auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt worden.

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