WC-Produkte spülen Geld in die Kasse: Erneutes Plus bei Villeroy & Boch

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Foto: dpa-Archiv

METTLACH. Eine große Nachfrage nach spülrandlosen Toiletten und Dusch-WCs hat dem Keramikhersteller Villeroy & Boch erneut ein Umsatz- und Gewinnplus gebracht. Der Umsatz wuchs 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent auf 853,1 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Der Gewinn legte um 13,8 Prozent aus 33,9 Millionen Euro zu.

Ende 2018 standen in der Sparte Bad und Wellness noch Aufträge in Höhe von knapp 50 Millionen Euro in den Büchern. Dies entspreche wieder dem langjährigen Durchschnitt, nachdem Ende 2017 Aufträge in Höhe von 96 Millionen Euro schwer bedient werden konnten. Nach einer Erweiterung der Produktionsanlagen könnten Kunden jetzt wieder mit einem zeitlich geringeren Vorlauf bestellen, hieß es.

In Deutschland seien neben den spülrandlosen Toiletten, die leichter zu reinigen sind, auch dünnwandige Waschtische stark nachgefragt. Im Ausland konnte das Unternehmen mit Sitz im saarländischen Mettlach vor allem in der Asien-Pazifik-Region punkten. Im Bereich Bad und Wellness wurde dort beim Umsatz erstmals die 100-Millionen-Euro-Marke «geknackt» (plus 33,4 Prozent). Kunden in China trugen dazu vor allem bei: Dort schlage die hohe Nachfrage nach Dusch-WCs zu Buche.

Für das laufende Geschäftsjahr strebt das Unternehmen eine Steigerung des Konzernumsatzes um 3 bis 5 Prozent an, der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll zwischen 3 und 5 Prozent zulegen.

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