++ Einsturzgefahr – Trierer Ex Haus mit sofortiger Wirkung geschlossen ++

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Symbolfoto

Bildquelle: Stefan Kühn

TRIER. Schock für alle Freunde des Trierer Ex-Hauses! Wie das Haus vor wenigen Minuten via Facebook mitteilt, muss das beliebte Kulturzentrum mit all seinen Bereichen mit sofortiger Wirkung geschlossen werden. Als Gründe werden Probleme mit der Statik aufgeführt.

Die Mitteilung des Ex-Hauses im Wortlaut:

„Liebe Exfreundinnen und Exfreunde,

heute um 11:00 Uhr wurde uns mitgeteilt, dass im Zuge unserer Umbaumaßnahme einige schwierige Entwicklungen zu Tage getreten sind, die wir euch mitteilen möchten.

Durch Probleme mit der Statik müssen wir den Betrieb im Exzellenzhaus selbst einstellen. Das heißt unsere pädagogische Arbeit wird am Standort Exhaus vorerst nicht mehr fortgeführt und in den nächsten Jahren werden keine Veranstaltungen im Exzellenzhaus stattfinden. Die Arbeit des Vereins insgesamt wird in naher Zukunft an anderen Standorten stattfinden. Die Mitarbeiter haben auch in Kürze ihre Büros zu räumen. Seitens der Stadt ist man umgehend bemüht adäquate Ersatzräumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Da niemand mit dieser Situation rechnen konnte bitten wir um Verständnis sollten einige Veranstaltungen ausfallen.

Leider können wir aktuell keine weiteren Informationen geben, da auch wir von dieser Situation sehr überrascht sind.

Sobald es neue Informationen gibt, zu aktuellen Entwicklungen oder zu neuen Standorten unserer Abteilungen Streetwork, Kulturbüro, Offene Jugendarbeit, Medienbereich und Verwaltung teilen wir sie euch mit.

Wir bitten um Verständnis.“

31 KOMMENTARE

  1. Ja, liebe Kinder, leider hat der Onkel von der SPD unser ganzes Geld auf Jahre hinaus schon für ein Theater ausgegeben… war ihm halt wichtiger. Klingt dumm, ist es aber auch! Da könnt Ihr ja mal hingehen!

  2. Es wundert einen nicht dass das Ex Haus jetzt geschlossen wird, wer es in den letzten Jahren betreten hat sah wie schlecht es um die Bausubstanz bestellt ist , dass sich das jetzt bestätigt ist traurig , denn wie so manch andere Gebäude ( Turnhallen und Schulgebäude ) hat man das Ex Haus über die Jahrzehnte verkommen lassen.
    Dass man jetzt 60 Millionen in die Sanierung des Theaters stecken will, aber nicht weiss ob eine Sanierung des Exhauses im nächsten Jahrzehnt duchgeführt werden kann zeigt wo der Stadtrat und die Verwaltung die Schwerpunkte legt. Ich habe mit meinen 57 Jahren das Ex Haus öfters betreten als das Theater und finde dass man den Schwerpunkt nicht aufs Theater legen sollte sondern für die jungen Leute ein vernünftiges Freizeitangebot bereitstellen sollte.

  3. Seh ich genauso. Wer besucht denn das Theater? Die Trierer Möchtegern-bessere Gesellschaft im zweitbesten Alter oder die Mitglieder der Stadfverwaltung, kriegen die nicht sowieso Ermässigung?
    Ca 20000 Einwohner Triers sind nur hier wegen Luxembourg.
    Trier könnte in weiten Teilen als Kulisse für einen Film über den Zusammenbruch der DDR herhalten: Die Saarstrasse, verdreckt und vergammelt, der Bahnhofsvorplatz, verdreckt und vergammelt.
    Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes machen was sie wollen nur nicht das wofür sie bezahlt werden.
    Wenn man nicht gerade ein viezsäufender schnauzbärtiger Opa ist hat man Mühe, adäquate Lokalitäten für einen netten Abend zu finden.
    Meine beiden Kinder sind beide weg aus Trier weil hier nix los ist sagen sie, kann ich voll verstehen einer kommt sicher nicht wieder, das andere, werden sehen. Koblenz ist im Vergleich eine richtige Grossstadt, aber Trier hinterste Provinz.

    • Schüler besuchen das Theater. Damit sie einmal im Leben was anderes sehen als ein Fußballstadion!
      Welche Großstadt-Angebote hat Koblenz?

      • Eine Seilbahn, ne witz, also Cafe und kneipenmässig hat Koblenz eindeutig mehr zu bieten, z.B. Cafe Extrablatt, will jetzt keine Schleichwerbung machen, die Innenstadt sieht insgesamt sauberer aus, es gibt eine Uferpromenade und die Möglichkeit am Flussufer zu spazieren und keine Strasse am Fluss und der öffentliche Nahverkehr z.B. durch Busse stellt Trier bei weitem in den Schatten.

  4. Wäre nur ein Gebäude der Stadtverwaltung einsfurzgefährdet, die Sanierung ginge ratufatz, weil den Herrschaften kann man ja nicht zumuten provisorisch irgendwo unterzukommen. Es gibt doch mittlerweile so einige öffentl. Gebäude die gesperrt sind in Trier, z.B. auch wg. Asbest, wenns so weitergeht wird Trier bald in weiten Teilen nicht mehr betretbar sein.

    • Liebe Erika, das EX-Haus ist ein Gebäude der Stadtverwaltung. Ihre Behauptung ist also plumper Populismus oder Dummheit.
      Der Stadtrat hat ja Geld für die Sanierung bereitgestellt und im Rahmen dieser Sanierung sind ja die verdeckten Schäden gefunden worden.
      Waren Sie übrigens mal im Amt 37 der Stadtverwaltung? Am St.Barbara-Ufer? Da stehen sogar Stahlstützen im Keller um die darüberliegenden Garagen zu stützen.

  5. Stimmt, war ein bisschen populistisch, wollte ja auch eine Diskussion in Gang bringen, aber wie kann es sein, dass das Gebäude regelmässig, wie vorgeschrieben, überprüft wurde und keiner diese doch gravierenden Mängel bemerkt hat?

    • Weil diese Mängel versteckt waren hinter Vorsatzschalen, abgehängten Decken und doppelten Fußböden. Sowas findet man erst beim entkernen/demontieren. Da kann man der derzeitigen Führung keine Vorwürfe machen. Da muss man Frau KT und Herrn Dietze mal fragen. Und evt. deren Vorgänger.

  6. Der größte Hammer an dieser ganzen Sache,ist der Zeitpunkt! Brauch man in Trier wirklich 2 Jahre um zu bemerken,dass Balken beschädigt sind und deshalb Einsturzgefahr besteht??? Entweder war man zu faul vorher richtig nachzusehen, oder man ist zu unfähig!

    • Meiner Meinung nach ist der seit Jahrzehnten herrschende Schlendrian in Trier auch hier das Problem.
      Die Behörden sind zu einem grossen Teil unfähig, trotz aufgeblähten Verwaltungsapparates, ihre Aufgabe zu erfüllen und da muss man eben mal fragen woran das liegt.
      Ein paar Beispiele:
      Das Trierer Theater hat pro Schauspieler doppelt so viele Verwaltungsposten als andere Theater
      Die von der Stadt durchgeführte Geschwindigkeitskontrolle, an und für sich eine gute Idee, doch der Mensch der diese durchführt kontrolliert zuwenig und abends oder bei schlechtem Wetter kaum bis gar nicht.
      Das Trierer Ordnungsamt macht oft gar nichts und fährt in vielerlei Hinsicht einen Kuschelkurs, gegen Falschparker, Müllsünder die überall ihren Dreck abladen usw. Die Sache mit den Oamtsleuten, die während der Arbeit einkaufen gehen ist ja stadtbekannt.
      Mitarbeiter der Stadtverwaltung treten bei einfachen Sachverhalten wie z.B. Auskünften zu Baumassnahmen mitunter wenig bürgerfreundlich auf und halten sich für eine Art Halbgötter.
      Es ist zu hoffen dass hier auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wird.

    • Jetzt müsste man mal die Infos der Stadt verfolgen: Bei Sanierungsarbeiten wurden die alten Zwischendecken Und-wände entfernt(man spricht auch von entkernen).
      Hierbei sind die Mängel gefunden worden. Man spricht auch von sog. verdeckten Mängeln.

      • Bei jeder Baumassnahme ist ein verantwortlicher Bauleiter zu benennen, der die Aufsicht über die zu treffenden Baumassnahmen hat, um zu verhindern, dass einfach drauflosgesäbelt wird. Überdies hat eine Baufirma bei solchen Massnahmen auch eine Dokumentationspflicht, und die Herren der Bauaufsicht die Aufgabe, die Baumassnahmen bzw. deren Überinstimmung mit geltenden Vorschriften bzgl. Statik usw zu überwachen. Wenn dies nicht erfolgt ist liegt hier Schlamperei vor, einmal seitens der ausführenden Baufirma und zum anderen seitens der Behörden, die es ja zu Zeiten der fehlerhaften Baumassnahmen auch schon gab, aber wie ich schon sagte, ein Fall für die Staatsanwaltschaft, wenn schon verjährt dann zahlt es eben mal wieder der Steuerzahler.

  7. Dem ist eigentlich nix hinzu zufügen! Dachte eigentlich wenn KT verschwindet, ändert sich was, dem ist leider nicht so!

  8. Doch eins noch: Kürzlich wurde berichtet, dass sich alle Parteien uber Jahre diverse Festessen aus der Stadtkasse bezahlen liessen und offensichtlich kein einziger der sogenannten Lokalpolitiker, werden die nicht sogar auf die Verfassung vereidigt, gesagt hat, halt das geht nicht. Das zeigt schon wie korrupt es in Trier zugeht.

      • Ja glaub das mal , die werden sich nicht nur ein paar Kaffestückchen geleistet haben , wieviel war das noch 80.000.- Euro ?? Kleinvieh macht auch Mist denn das waren wohl nur Peanuts für die Fraktionen auf Kosten der Steuerzahler ? Aber um die Kosten aufzufangen wurde ja 2019 die Grundsteuer erhöht.

        • wat is?
          80.000 Euro ?
          Nicht war oder?

          Dafür gehe ich 5,5 Jahre arbeiten und fast die Hälfte ist für die Wohnung weg.

          Konnte mir bei dem Lohn fast nie den teuren Eintritt im Exhaus leisten und jetzt lese ich hier, das das auch noch lebensgefählich war.

          Ich bin SUPER SAUER !

        • Es waren 35.000€. Verteilt über 7 Fraktionen. Und 6 Jahre.
          Es lag ein sog. Verbotsirrtum vor. Das Geld wird/wurde zurückgezahlt. Kein Schaden für den Steuerzahler

  9. Jottpee du Dummschwätzer, was hast du für ein Problem?

    Ich hab wahrscheinlich die letzen 15 Jahre um die 6000 Euro im Exhaus gelassen.
    Ob zum Summerblast oder auch bei den kleinen Hardcorepunk Konzerten im Balkensaal, die Eintritte waren immer zu teuer, im Vergleich zu Oberhausen (turbinenhalle) oder z.B Essen.

    Klar war das da drinnen lebensgefährlich.
    Alter, guck dir mal die Bilder an !

    Dou Pfub !

    • Ich hab´doch kein Problem , du hattest dich doch beschwert ! Du bist doch SUPER SAUER !
      Joh Alter , mach ich …ich check das mal ab .
      Wenn´s doch zu teuer war warum gehst du denn dort hin ?
      Un eich sinn gruus ginn , lo im Ex , un hann et iwerlevt dau Hejel.

  10. Das ist doch alles fliegenschiss gegen die Geldverschwendung bei Kulturbüro,Ordnungsamt oder TTM! Dort stehen oder standen teilweise Leute auf der Lohnliste, die nur,oder überwiegend,für Ihre Nebentätigkeiten arbeiten,und das bei vollen Bezügen!

      • Das weiß doch das ganze Rathaus! Aber niemand unternimmt etwas. Das erinnert an den Lebensmittelkontroleur, der dürfte auch 20 Jahre seine Nebengeschäfte wahrnehmen, einschließlich Weihnachtsmarkt-Budenbetreiber. Dort wird das Geld verschwendet, aber nicht durch pipifax kosten für Bewirtungen der Stadtratsfraktionen.

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