Viel Arbeit: Hebammen in Rheinland-Pfalz hoffen auf Zuwachs

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Eine Hebamme untersucht eine schwangere Frau. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

MAINZ. Die Lage der Hebammen in Rheinland-Pfalz ist nach Einschätzung der Fachverbände angespannt, aber hoffnungsvoll. «Am landesweiten Runden Tisch beraten Ministerium, Elternvertreterinnen, Hebammen, Ärzte und andere gemeinsam. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung», sagte die Vorsitzende des Hebammenverbands Rheinland-Pfalz, Ingrid Mollnar, der Deutschen Presse-Agentur. Die Aufgabenliste sei dennoch lang, etwa bei den Arbeitsbedingungen.

Dem Sozialministerium in Mainz zufolge stieg die Zahl der Hebammen zwischen 2005 und 2017 um rund 33,1 Prozent. «Es ist kein rückläufiger Trend erkennbar», sagte eine Sprecherin. Dennoch fehlen Hebammen, darauf macht auch das Ministerium aufmerksam. «2015 lag in Rheinland-Pfalz eine Fachkräftelücke von 49 fehlenden Hebammen vor, für 2025 wird ein Fachkräfteengpass von 59 Personen prognostiziert.»

Um die Lücke nicht entstehen zu lassen, seien die Plätze im neuen Ausbildungsstättenplan angepasst. «Seitens des Hebammenverbands Rheinland-Pfalz begrüßen wir dies sehr», betonte Mollnar.

(dpa)

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