Ehrenamt in der Pflege soll ausgebaut werden

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Patrick Pleul/dpa-Archiv

MAINZ. Das rheinland-pfälzische Sozialministerium will die ehrenamtliche Unterstützung in der Pflege stärken. «Derzeit arbeiten wir an einer Förderrichtlinie, mit der die Förderung bürgerschaftlichen Engagements in Unterstützungsangeboten im Alltag auf eine neue Grundlage gestellt wird», kündigt Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) an. Im Anschluss werde die Wirksamkeit der Förderung evaluiert, also fachlich überprüft.

Bei dieser künftigen Förderung geht es um sogenannte Initiativen des Ehrenamts – das sind Gruppen ehrenamtlich tätiger Menschen, die sich die Unterstützung, allgemeine Betreuung und Entlastung von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen zum Ziel gesetzt haben. Dabei sollen die Fördervoraussetzungen nach Angaben des Sozialministeriums in Mainz «deutlich unter den Bedingungen» liegen, die die vor eineinhalb Jahren bundesweit eingeführten Unterstützungsangebote im Alltag für ihre Anerkennung erfüllen müssen. Die Förderrichtlinie für solche Initiativen soll in diesem Jahr erlassen und spätestens im kommenden Jahr wirksam werden.

Seit 2017 können Pflegebedürftige und ihre Angehörige bei der Pflegekasse bis zu 125 Euro im Monat beantragen für Unterstützungsangebote im Alltag wie das Einkaufen, das Zubereiten von Mahlzeiten oder die Begleitung bei Arztbesuchen. Für die Anerkennung dieser Dienste wird ein Qualitätsnachweis verlangt. Der Sozialverband VdK kritisiert, dass jede unkomplizierte Nachbarschaftshilfe de facto von dieser Förderung ausgeschlossen werde. Bislang haben nach Angaben des Mainzer Sozialministeriums 368 Anbieter die Anerkennung der zuständigen Behörde erhalten, unter diesen sind aber nur 33 Einzelpersonen.

15 KOMMENTARE

  1. hört sich gut an, aber… ist nichts anderes als der Versuch die mangelnde Versorgung durch hauptamtliche Pflegekräfte irgendwie aufzufangen. Versäumnis der Politik und der Landesregierung in Rheinland Pfalz, für den öffentlichen Dienst über Jahrzehnte nur Lohnsteigerungen unterhalb der Inflationsrate. Danke SPD Landesregierung(Ironiemodus). Und das jetzt noch als tolle Sache verkaufen…. Leute wacht auf. Zieht gelbe Westen an! Hauptamtliche werden schlecht bezahlt und haben zu wenig Zeit. Punkt. Widerspricht jemand?

    • Ja genau Peter, wozu Du leider nicht zugehören scheinst! Ohne Dich wär’s auch schöner hier, suchen die nicht irgendwo im Land wo der Pfeffer wächst einen dem Anschein nach rechten Unsinnskommentator wie Dich!? Wäre schön, dann hätte man hier endlich nicht mehr so Bauchweh vom Lesen Deiner rechtslastigen sinnfreien Kommentare von den Lachkrämpfen.

    • Grundsätzlich finde ich die Idee gar nicht so schlecht, mal davon abgesehen das unser Sozialstaat keine Einbahnstraße ist, fände ich es gut wenn sich Arbeitssuchende sowie Langzeitarbeitslose Sozial engagieren würden.
      Auch die Zuwanderer(Flüchtlinge) hätten durch solches Engagement ihren positiven Vorteil, wie sozialer Kontakt oder einfach eine Aufgabe. Problem wird nur sein, dass wieder ein Amt geschaffen werden muss zur Kontrolle der Tätigkeiten usw. . Gute Idee aber vermutlich nicht umsetzbar wegen fehlendem Willen der Politik und derjenigen die es treffen würde (wie Langzeitarbeitslose usw.)

    • Solche wie dich und Hungs braucht Deutschland, angepasste Jasager die nicht aufmucken und brav alles mitmachen. Da kann dann auch ein wWolfgang Schäuble seine Tochter in leitender Funktion bei der ARD unterbringen und alle findens normal. Brave Untertanen, platz Fifi.

      • Wolfgangs Schäubles Tochter, die wo man in Unionskreisen rummunkelt, das die sich mal unheimlich in einen Moslem verliebt hat und mit dem glücklich zusammen war?

  2. Also bei all den Kommentaren hier bei Lokalo, stelle ich fest, dass diese von nur 4 Menschen unter verschiedenen Namen getextet wurden !

    Fachkraft für Schreibweise

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