Dreyer verteidigt Nahles gegen Schröders “Unterstellungen“

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Malu Dreyer (SPD). Foto: Andreas Arnold/Archiv

MAINZ. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Malu Dreyer hat die Attacken von Altkanzler Gerhard Schröder gegen Parteichefin Andrea Nahles scharf zurückgewiesen.

In der ARD warf sie Schröder am Sonntagabend «Unterstellungen» vor. «Ich habe noch nie als Mensch die Theorie vertreten, dass es etwas nutzt oder die Dinge nach vorne bringt, indem man die Schuld anderen zuweist», sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin im «Bericht aus Berlin».

Der frühere Parteichef und Bundeskanzler Schröder hatte Nahles in einem «Spiegel»-Interview Amateurfehler vorgeworfen und ihr indirekt die Eignung abgesprochen. «Natürlich kann sie es», sagte Dreyer auf eine entsprechende Frage. «Und ich finde auch, wenn man es gut meint mit der SPD, sollte man an einem Strang ziehen und gemeinsam daran arbeiten, dass wir nach vorne kommen.»

(dpa)

5 KOMMENTARE

  1. „Ich habe noch nie als Mensch die Theorie vertreten, dass es etwas nutzt oder die Dinge nach vorne bringt, indem man die Schuld anderen zuweist.“ Das sagt die Frau, die bei sämtlichen Beck- und Lewerentz-Skandalen beteiligt war, aber angeblich „nie“ etwas gewusst hat.

  2. Nie etwas geleistet, nie etwas zu Ende gebracht, 20 Semester Studium OHNE WERT, ausfällige Sprache, massives Fremdschäm-Potential und kompetenzfrei „nach oben gefallen“…Frau Nahles steht perfekt für die Tugenden der SPD. Und Frau Dreyer sagt, dass sie Frau Nahles auch so gut findet, dass Kritik verboten ist.

  3. Auch wenn es dem deutschen Arbeitnehmer immer schlechter geht, so sind doch zumindest seine politischen Repräsentanten der Sozialdemokratie wahre Wonneproppen. Nahles, Heil, Gabriel, einer besser im Fleisch als der andere und wohlgenährt.

  4. Es ist schon bemerkenswert, mit welchen „Fahigkeiten“ diese Frau Nahles Parteivorsitzende geworden ist. Nicht zu vergessen mit welchen Tricks sie agierte und welche Methoden sie bei Lafontaine, Beck, Müntefering und einigen Anderen angewandt hat. Sie ist von „Duckmäusern“ umgeben, die sich nicht trauen, mit offenen „Karten“ zu spielen. Wenn u.a. Klaus von Dohnanyi u. Gerhard Schröder ihr jegliche Kompetenz absprechen, dann wird das seine Gründe haben ……
    bätschi – bätschi…. das Ende ist in Sicht …….

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