Wintereinbruch: Blechschäden und Verletzte in ganz Rheinland-Pfalz

Auf schneeglatten Straßen sind am Mittwoch zahlreiche Autofahrer ins Rutschen geraten. Meist blieb es beim Blechschaden, es gab aber auch Verletzte. Und es ist weiter Vorsicht geboten: Auch in den kommenden Nächten kann es glatt werden.

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Foto: dpa-Archiv

RHEINLAND-PFALZ. Schnee und Glätte haben in Teilen von Rheinland-Pfalz zu Verkehrsbehinderungen und Unfällen geführt. Vor allem in der Nähe des Saarlands und im Hunsrück rutschten Autos am Mittwochmorgen von der Straße oder gegen andere Fahrzeuge, wie die Polizei mitteilte. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist auch in den kommenden Tagen Vorsicht geboten.

Ein Unfallschwerpunkt war das Gebiet südlich von Bitburg nahe der Grenze zum Saarland. Dort kam es am Morgen nach Polizeiangaben zu gleich sieben Unfällen. Auto- und Transporterfahrer rutschten dabei von der Straße oder gegen andere Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand. Laut Polizei Trier gab es im Lauf des Vormittags weniger Unfälle. «Es hat sich etwas beruhigt, obwohl es weiter schneit», sagte eine Sprecherin. «Anscheinend haben sich die Verkehrsteilnehmer mittlerweile besser darauf eingestellt.»

Eine ähnliche Unfallhäufung gab es in Simmern im Hunsrück. «Wir hatten heute Morgen zwischen sieben und neun Uhr vier Stück», sagte ein Polizeisprecher über das Unfallgeschehen. Nachdem es bei diesen Unfällen zunächst bei Blechschäden geblieben sei, habe es am Vormittag einen Frontalzusammenstoß sowie einen Auffahrunfall mit jeweils einer verletzten Person gegeben.

Verantwortlich für das nasskalte Wetter ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) das Tief «Oskar», das von Frankreich zur Nordsee zieht. Im Laufe des Morgens breitete sich der Schneefall in Richtung Nordosten aus. Glättebedingte Unfälle gab es am Morgen dann etwa auch in Speyer, wo ein 84 Jahre alter Mann mit seinem Roller stürzte und sich dabei schwer verletzte.

Nach Angaben der Autobahnpolizeien lief der Verkehr auf diesen Straßen am Morgen ohne größere Störungen. Kleinere glättebedingte Unfälle habe es auf der A61 bei Gundersheim (Kreis Alzey-Worms) und auf der A63 bei Kirchheimbolanden (Donnersbergkreis) gegeben.

Beeinträchtigt war dagegen der Nahverkehr in Bad Kreuznach. Dort fuhren wegen Schnee- und Eisglätte am Vormittag für einige Stunden keine Busse mehr, wie die Stadtbus Bad Kreuznach GmbH auf ihrer Facebookseite mitteilte. In Kaiserslautern war dagegen die Müllabfuhr wegen der Glätte eingeschränkt. Bereits in den vergangenen Tagen sei Restmüll-, Bio- und Altpapier sowie Sperrmüll in Seitenstraßen, Sackgassen und Gefällstrecken stehengelassen worden, teilte die Stadt mit.

Laut DWD ist auf rheinland-pfälzischen Straßen auch in den kommenden Tagen Vorsicht geboten. In der Nacht zum Donnerstag bestehe mit Temperaturen von minus zwei bis minus fünf Grad Glättegefahr. Am Donnerstag gibt es zwar tagsüber wenig Niederschläge, in der Nacht zum Freitag kommen von Südwesten her aber wieder Schnee, Schneeregen und Regen – und das bei Temperaturen von null bis minus drei Grad. Am Freitag regnet es gebietsweise bei Temperaturen zwischen drei und sechs Grad, im Bergland gibt es Schneeregen oder Schnee. In der Nacht kann es dann wieder glatt werden.

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