Rheinland-pfälzischer Wein trifft bei Forschern in der Antarktis ein

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Die deutsche Forschungsstation Neumayer-Station III in der Antarktis. Foto: Thomas Steuer/Alfred Wegener Institut für Pola/dpa-Archiv

NEUSTADT AN DER WEINSTRAẞE/ANTARKTIS. Forscher in der Antarktis können sich Wein aus Rheinhessen und der Pfalz schmecken lassen. Eine Holzkiste mit 70 Flaschen sei sicher beim Team der Neumayer-Station III angekommen, teilte die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd am Donnerstag in Neustadt an der Weinstraße mit.

Der Wein hat eine lange Reise hinter sich: Er wurde bereits im August vergangenen Jahres als Weihnachtsgeschenk losgeschickt.

«Es ist kein Problem, dass das Schiff erst nach Weihnachten angelegt hat, weil die Weinkiste traditionell erst am Mittwinterfest geöffnet wird», erklärte SGD Süd-Präsident Hannes Kopf. Das ist erst am 21. Juni der Fall, wenn die Halbzeit der 62-tägigen Polarnacht an der Station erreicht ist.

Der Wein könnte dann zu selbst gezogenem Gemüse gereicht werden. Derzeit laufe ein Projekt mit einem speziellen Antarktisgewächshaus für Forschungszwecke zum Gemüseanbau, erklärte die SGD. Seit 1984 wird jährlich eine Kiste an die Neumayer-Station III geschickt, um an den bayerisch-pfälzischen Namensgeber Georg von Neumayer zu erinnern.

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