Demo der Schrotthändler: Polizei Trier rechnet mit starken Verkehrsbehinderungen

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TRIER. Am morgigen Freitagvormittag führen Gewerbetreibende der Schrott-Verwertungsbranche in der Zeit zwischen 9 und 13 Uhr eine Demonstration gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz durch.

Hierzu fahren sie mit einer Vielzahl von Lastkraftwagen in der Niederkircher Straße in Trier-Euren beginnend über die Konrad-Adenauer-Brücke über die Mathias- und Saarstraße in den Alleenring ein. Weiter fährt der Demonstrationszug nach Trier-Nord und den dortigen Verteiler auf die Zurmaienerstraße, dann über die Kaiser-Wilhelm-Brücke nach Trier-West und zurück in die Niederkircher Straße, wo die Demonstration endet.

Zur Reibungslosen Gewährleistung dieses Grundrechts auf Demonstrations- und Meinungsfreiheit werden die Aufzugsstrecke und die angrenzenden Straßen sukzessive gesperrt. Aufgrund dessen rechnet die Polizei Trier in der Zeit von 9 bis 13 Uhr mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen im gesamten Stadtgebiet, die sie gemeinsam mit den städtischen Ämtern auf ein Minimum beschränken wird.

Dazu werden Straßen und Streckenabschnitte für den allgemeinen Verkehr in den Bereichen gesperrt, die der Aufzug aktuell passiert.

Dies erfolgt u. a. durch das Ausschalten von Lichtzeichenanlagen und/oder Sperrung sowie Regelung der Kreuzungs-/Einfahrtbereiche durch Polizeiposten. Die Sperrungen erfolgen frühzeitig vor dem Eintreffen der Demonstrationsteilnehmer, die Freigaben alsbald nach deren Passieren.

Ferner wird der von der Autobahn A 602 stadteinwärts kommende Fahrzeugverkehr einspurig auf die linke Fahrbahn der Zurmaienerstraße gelenkt, da der Demonstrationszug auf dem Rückweg vom Verteiler Nord auf den rechten Fahrtstreifen der Zurmaienerstraße auffahren wird.

Der öffentliche Personennahverkehr wird zwangsläufig ebenfalls beeinträchtigt werden. Die Verkehrsbetriebe versuchen auch hier, den Ausfall von Verbindungen so gering wie möglich zu halten.

Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis, Geduld sowie vorsichtige Fahrweise gebeten und aufgefordert, den Zeichen und Weisungen der Polizeibeamten zu folgen.

Idealerweise sollten sie frühzeitig in die Stadt ein- oder den Bereich weiträumig umfahren.

5 KOMMENTARE

  1. Was sind denn das für Gewerbetreibende? Die Fahrer der Schrottautos mit defekten Blinkern und Rücklichtern und notdürftig geflickten Spanngurten, die zwei Lagen Waschmaschinen aufgeladen pardon überladen haben und das Zeugs einfach als Schrott entsorgen, obwohls als Elektroschrott eigentlich gesondert erfasst werden müsste, wobei der Beifahrer oft noch harzt und schwarz mitfährt um ein bisschen zuzuverdienen? Aber wie immer schaut auch hier das Ordnungsamt weg. Sowas gibts in keiner deutschen Stadt, ein Brasilianer aus einem Elendsviertel Rios wird sich hier bei uns in manchen Ecken wie zuhause fühlen inmitten alter LKws und diversem Kehrricht am Strassenrand. Eigentlich gehörte der Schrott vom Sperrmüll ja auch der ART, die dadurch die Kosten senken könnte, aber in Trier juckt sowas ja keinen.

    • Ich weiß nicht von welchem Schrottsammlern sie sprechen, vielleicht sollten sie das nächste mal Fotos machen, sofern sie in der Lage sind ein Smartphone zu bedienen und die Herren die dies tun anzeigen.

      Seit 2017 hab ich öfters Schrottis gefragt und sie haben sich alle geweigert meine Elektrogeräte mitzunehmen.
      Seit 2019 gilt bei uns in Trier-Nord jetzt das es keine festen Sperrmülltermine mehr gibt, jeder muss das nun selbst regeln und ab 2020 sind nur noch drei oder vier Abholungen pro Jahr kostenfrei. Dafür aber nehmen nun alle Elektrofachgeschäfte meine Kleingeräte an, egal ob ich diese dort bezogen habe oder nicht. Großgeräte muss man bei Lieferung von neuen Geräten entsorgen lassen, natürlich immer öfter gegen Aufpreis, was damals die Schrottis umsonst gemacht haben.

      Eigentlich gehört mein Schrott MIR, nur jetzt muss ich für die Entsorgung bezahlen und die Stadt verdient noch zusätzlich dran durchs recyclen. Kupfer und Edelmetalle sind ja nicht grade billig.

      Ansonsten wenn es ihnen in Trier nicht gefällt, ziehen sie doch weg. Nörgeltanten die sich nur im Internet aufregen aber sonst nichts können haben wir schon genug. Ziehen sie doch in die ganzen Städte in denen es nicht so korrupt ist wie in Trier. Aber nein, sie werden niemals hier wegziehen, zu bequem.

      Was die Schwarzarbeit angeht 🙂 Die gibt es auf jeder größeren Baustelle in Deutschland und es interessiert auch keine Sau. Wie viele Putzfrauen arbeiten wohl schwarz ? Wie viele Rentner verdienen sich mit Gartenarbeit was zur unwürdigen Rente dazu ? Achje, die Liste ist ewig lang. Alles nur Verbrecher, stimmts ?

  2. Na toll, Trier liegt ja schon bei einem kleinen Unfall lahm. Wer das wieder genehmigt hat, hat heute bestimmt Urlaub 😉

    • Naja, es ist nun mal das Recht zu demonstrieren. Wenn die ganzen Affen der AfD das dürfen und die Linken ja sowieso warum dann nicht die Schrottis ? Trier bleibt eine Katastrophe was den Verkehr angeht. Aktuell ist ja auch noch die Paulinstraße dicht weil ein Bagger ein Gerüst umgemäht hat inklusive Bauarbeiter.

  3. an jupp kenst du eine komunne die eine kosten senkung an seine bürger weiter giebt bestiemt nicht du ???? oder arbeites du bei der art

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