Polizei in Rheinland-Pfalz setzt auf neue digitale Techniken

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Roger Lewentz (SPD) schaut auf einen Bildschirm, auf dem eine grafische Darstellung eines virtuellen Tatorts zu sehen ist. Foto: Silas Stein

RHEINLAND-PFALZ. Die Polizei in Rheinland-Pfalz setzt bei ihren Ermittlungen auf zwei neue digitale Techniken zur Identifikation von Verdächtigen.

Mit der 3-D-Visualisierung und Rekonstruktion von Tatorten, Zeugen und Tätern ist das Landeskriminalamt Vorreiter in Deutschland, wie Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Montag in Mainz sagte.

Mit Dokumentenprüfgeräten werden zudem gefälschte Pässe, Ausweise und Papiere in wenigen Sekunden entlarvt. Etwa 45 Geräte gibt es bereits, 25 weitere sollen angeschafft werden. Damit sei Rheinland-Pfalz nach Bayern und Hessen in der bundesweiten Spitzengruppe, sagte Lewentz. Grundlage ist ein gut einjähriges Pilotprojekt, bei dem rund 13 500 Dokumente geprüft wurden, 231 davon seien als verdächtig erkannt worden. 173 entlarvte das LKA dann als gefälscht.

In einem anderen Pilotprojekt soll von diesem Sommer an eine App zur Dokumentenprüfung auf Dienst-Smartphones von Polizisten getestet werden. Einzelheiten zu dem Test sind noch unklar.

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