Sperrzone: Tierseuche jetzt auch im Saarland angekommen!

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Eine von der Blauzungen-Krankheit betroffenen Kuh steht in einem Stall. Foto: Ralf Roeger/Archiv

Die Blauzungenkrankheit bei Rindern hat nun auch das Saarland erreicht. Am Montag bestätigte das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Löffler-Institut einen Ausbruch in einem Rinderhaltungsbetrieb im Saarpfalz-Kreis, wie das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mitteilte. Es sei vorgesehen, möglichst alle Rinder des Betriebs gegen die Krankheit zu impfen und ihre Behandlung mit einem Insektizid anzuordnen.

Blutproben der Tiere sollen laut dem Ministerium auf die Blauzungenkrankheit untersucht werden, um die Ausbreitung des Virus in dem Betrieb abschätzen zu können. Das Saarland ist bereits seit dem Ausbruch der Krankheit in einem Betrieb in Baden-Württemberg Mitte Dezember Teil eines Sperrgebietes. In der vergangenen Woche wurde auch ein Fall in Rheinland-Pfalz bestätigt.

Die Sperrzone muss laut Ministerium zwei Jahre lang gelten und schränkt den Handel mit Rindern, Schafen oder Ziegen ein. Diese Tiere sind vor allem gefährdet, von der Blauzungenkrankheit befallen zu werden. Dem Ministerium zufolge handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch kleine, blutsaugende Mücken übertragen wird. Ein typisches Symptom ist eine geschwollene, blau gefärbte Zunge. Für den Menschen ist der Erreger Experten zufolge ungefährlich. Fleisch und Milch infizierter Tiere können nach Angaben von Experten aber ohne Bedenken verzehrt werden.

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