Volles Haus beim Neujahrskonzert des Kreises in Saarburg

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Bildquelle: VG Trier-Saarburg

KELL AM SEE. Mehr als 600 Gäste beim Konzert der Big-Band der Kreismusikschule und des VG-Orchesters Kell am See. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn des Neujahrskonzertes war die Stadthalle Saarburg gut gefüllt, so dass mancher Gast nur noch einen Stehplatz ergattern konnte. Landrat Günther Schartz freute sich in seiner Neujahrsansprache über diese große Besucherresonanz und brachte die besten Wünschen für das neue Jahr zum Ausdruck.

„Dass heute zwei Orchester aufspielen, hat natürlich einen Grund: Den zweiten Teil bestreitet das Verbandsgemeinde-Orchester Kell am See unter der Leitung von Karl-Heinz Willger. Sie sind heute aus Anlass der Fusion der beiden Verbandsgemeinden Kell am See und Saarburg zu Gast. Und die erste Hälfte wird gestaltet von der Big-Band der Kreismusikschule, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern kann“, so Schartz zu Beginn des Konzertes. Bereits heute lade er zum Eröffnungskonzert anlässlich des Jubiläums am 17. März um 17 Uhr ins Bürgerzentrum Schweich ein.

Nach der Begrüßung zahlreicher Ehrengäste und an einen besonderen Dank an die Hilfs- und Rettungsorganisationen des Kreises, die bei Starkregen, Unwettern und Bränden wie beispielsweise dem Großbrand der Verbandsgemeindeverwaltung in Saarburg täglich hervorragendes leisteten, ging Schartz in seiner Neujahrsansprache auf die Herausforderungen für die Zukunft des Landkreises Trier-Saarburg ein.
Während Ängste über eine sich abkühlende Wirtschaftskonjunktur die Nachrichten bestimmen würden, gehe es den Menschen unserer Region so gut wie nie zuvor, so der Landrat. Wie passe dies zusammen?
„Ein Schwerpunkt der künftigen Anstrengungen muss in der Sicherung und Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse für Stadt und Land liegen“, verdeutlichte er. Als Stichworte nannte er die Herausforderungen der Digitalisierung, nicht nur mit Blick auf den laufenden Breitbandausbau im Kreis, sondern auch der Schaffung einer modernen, digitaisierten Verwaltung. Der Kreis steckte zudem viel Geld in einen besseren ÖPNV sowie in die Sanierung und den Ausbau von Schulen, Kitas und Kreisstraßen.
Besonders wichtig sei den Menschen eine gute ärztliche Versorgung auf dem Land. Niemand will weite Wege zum Arzt und zum Krankenhaus. „Der Ausbau des Kreiskrankenhauses Saarburg zum Gesundheitszentrum der Region, die engere Kooperation mit anderen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten, zeigt, dass wir hier enorme Anstrengungen zur dauerhaften Sicherstellung der ärztlichen Versorgung auf dem Land unternehmen. Und dieses Geld ist es uns auch wert“, so der Landrat unter dem Applaus der Zuhörer.

Appell für ein geeintes Europa
Am Ende seiner Ansprache richtete Schartz einen leidenschaftlichen Appell für ein geeintes und friedliches Europa an die Bürgerinnen und Bürger. Die Vorteile Europas gerade in unserer Region seien alles andere als selbstverständlich. Das Publikum war von dem Konzert begeistert. Für Solodarbietungen gab es Bravo-Rufe und bereits vor der Pause eine Zugabe.

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