Neuer Vorstoß für Rückkehr zu G9 an Saar-Gymnasien

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Foto: dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN. Der neue Vorstoß der Eltern-Initiative «G9-jetzt!», im Saarland zum neunjährigen Gymnasium zurückzukehren, ist am Montag bei den Fraktionen im Landtag auf ein geteiltes Echo gestoßen. Während Linke und AfD Unterstützung ankündigten, zeigte sich die CDU skeptisch: Zwar wolle man Verbesserungen angehen, «aber für uns stellt sich jetzt nicht die Frage, hier noch mal eine Systemdiskussion zu beginnen», so der Fraktionsvorsitzende Alexander Funk.

Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Petra Berg, sagte: «Wir verschließen uns ganz sicher keiner Diskussion.» Dazu wolle man zunächst das Ergebnis einer Expertenkommission abwarten.

Nach Auskunft von Katja Oltmanns, Sprecherin von «G9 jetzt!», haben knapp 19 000 Bürgerinnen und Bürger eine Petition im Internet unterschrieben. Dies wertete sie als «großen Erfolg». Die Petition solle jetzt zeitnah im Landtag eingereicht werden. Vor genau einem Jahr war die Initiative mit einem Volksbegehren für G9 gescheitert.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Jochen Flackus, betonte, dass seine Partei «von jeher» für G9 gewesen sei. «Wir haben den Wechsel falsch gefunden», betonte er. Auch weiterhin werde man die Initiative im Kampf um ein neunjähriges Gymnasium unterstützen. Nach Meinung von AfD-Fraktionschef Josef Dörr dürfe das Thema nicht länger im Ministerium ausgesessen werden. «Das Problem wächst heran und ist jetzt reif, dass man es endlich mal löst.»

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