Nahles bestürzt über Veröffentlichung ihrer Privat-Adresse

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Die von dem Datendiebstahl betroffene SPD-Chefin Andrea Nahles hat sich bestürzt über den Online-Angriff geäußert. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

BERLIN/RLP. Die von dem massiven Datendiebstahl betroffene SPD-Chefin Andrea Nahles hat sich bestürzt über den Online-Angriff geäußert.

Es habe sie «persönlich sehr berührt» und «auch verletzt», dass neben ihrer Handy-Nummer auch ihre private Anschrift im Netz zu finden war. Auch mit Blick auf ihre kleine Tochter wolle sie «eine gewisse Privatsphäre wahren», betonte Nahles am Montag im Südwestrundfunk.

Nahles lebt in Weiler in der Eifel. Die Polizei habe in dem Dorf nun viele Streifen gefahren, berichtet Nahles. «Das kann man aber auf Dauer auch nicht so machen.» Sie hoffe, dass «die Menschen meine Privatsphäre bei mir in meinem Dorf auch wahren».

In den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass private Daten von 994 Personen – vor allem Politiker, aber auch Prominente und Journalisten – ins Netz gestellt wurden. Etwa 50 Fälle sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen schwerwiegender, weil größere Datenpakete wie Fotos und Korrespondenz veröffentlicht wurden.

Bei knapp der Hälfte der Betroffenen handelt es sich um CDU- und CSU-Politiker, darunter Kanzlerin Angela Merkel. Auf der SPD-Liste stehen 230 Namen, bei den Grünen und den Linken je etwa 100, bei der FDP 28. Die AfD ist die einzige Partei, die nach derzeitigem Stand nicht von dem Online-Angriff betroffen ist.

7 KOMMENTARE

    • Bin gespannt, wann das einem AfD Politiker passiert. Dann werden Sie wahrscheinlich fordern, den Täter öffentlich zu zersägen… Kennt man ja vom online Lehrer-Pranger. Böse böse Lehrer, die die Nachteile der armen, schutzlosen AfD laut aussprechen.

      • AfD Politiker benehmen sich in der Regel nicht wie die Linksfaschisten, die jeden der eine andere Meinung hat an Leib und Leben bedrohen und Gastwirten, die ihr Wirtshaus vermieten um ihr Auskommen zu haben, Morddrohungen schicken weil ihnen die Ausrichtung der Partei, die das Wirtshaus gemietet hat nicht gefällt.

        • Man liest ja auch fast täglich von besorgten Musterbürgern, die für ihre Kritik an linksversiffter Politik von Gutmenschen im Gewaltrausch fast umgebracht wurden!

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