Streit um Holzvermarktung: Waldbesitzern könnte Klage drohen

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Foto: Autobahnpolizei Schweich

MAINZ/MORBACH. Zum Start ins Jahr wird die Vermarktung von Holz in Rheinland-Pfalz neu geordnet. Bislang war Landesforsten sowohl für Holz aus dem Staatswald, als auch für Holz aus kommunalen oder privaten Wäldern zuständig, nun wird das System dezentralisiert.

Für die Holzvermarktung aus Kommunal- und Privatwald entstehen neue regionale Gesellschaften – fünf in Rheinland-Pfalz.

Für mächtig Unruhe sorgt indes eine andere Gesellschaft. Sie bündelt Schadenersatzforderungen der Sägebetriebe und prüft eine Klage gegen Waldbesitzer. Der Gedanke dahinter ist, dass die Betriebe wegen der früheren zentralen und aus Sicht der Gegner monopolistischen Vermarktung zu viel für Holz gezahlt haben. Das Umweltministerium und kommunale Vertreter können keinen entstandenen Schaden erkennen und warnen vor eklatanten Folgen eines Rechtsstreits.

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