Gesa Krause und Richard Ringer laufen an Silvester in Trier

200 Kilogramm Konfetti und 2000 Trillerpfeifen sollen im «deutschen São Paulo» den Läufern zu einem Sieg verhelfen. Erwartet werden in Trier rund 2000 Läufer aus 31 Nationen.

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Bildquelle: lokalo

TRIER. Hindernislauf-Europameisterin Gesa Krause und Richard Ringer sind beim Silvesterlauf in Trier am 31. Dezember (12.45 Uhr) die deutschen Hoffnungsträger. Die 26-Jährige vom Ausrichterverein Silvesterlauf Trier und Europas schnellster 10.000-Meter-Läufer des Jahres haben während eines Höhentrainingslagers in Kenia vor Weihnachten bereits die Grundlage für die WM-Saison gelegt.

Unter Teilnehmern aus 31 Nationen müssen sich die nationale Rekordlerin und der schnellste deutsche Bahn-Langstreckler seit Dieter Baumann behaupten.

Die Nummer eins im Männer-Lauf über 8 km (15.30 Uhr) trägt nach der Absage von Vorjahressieger Zouhair Talbi aus Marokko nun Isaac Kimeli als Crosslauf-Vizeeuropameister. Der Belgier mit kenianischen Wurzeln musste sich vor drei Wochen in Tilburg nur dem norwegischen Überflieger Filip Ingebrigtsen geschlagen geben. An Ringers Seite stehen unter anderem sein langjähriger Trainingspartner Martin Sperlich, der vor einem Jahr als Fünftplatzierter bester Deutscher war, sowie Köln-Marathon-Gewinner Tobias Blum.

Neben Gesa Krause startet nahezu die komplette deutsche Hindernislauf-Spitze im Frauen-Elitelauf über 5 km (15.00 Uhr). Zur Berliner EM-Sechsten Elena Burkard und der nationalen Nummer drei Jana Sussmann gesellen sich die ehemalige belgische Vizemeisterin Astrid Verhoeven und Crosslauf-Juniorenvizeeuropameisterin Anna Gehring.

Im vergangenen Jahr wurde Olympiateilnehmerin Salome Nyiraukundo aus Ruanda Zweite. Diesmal ist das rheinland-pfälzische Partnerland mit der nationalen 1500-Meter-Rekordlerin Beatha Nishimwe vertreten. Bereits elf Deutsche konnten den Frauen-Elitelauf seit 1990 gewinnen. 200 Kilogramm Konfetti und 2000 Trillerpfeifen für die erwarteten mehr als 10 000 Zuschauer, Sambatrommlergruppen und Musikbands sollen beim «deutschen São Paulo» die deutschen Männer zum vierten Sieg nach Olaf Dorow (1990), Thorsten Naumann (1996) und Homiyu Tesfaye (2013) treiben.

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