Weihnachtspredigt im Trierer Dom: Durch Machtmissbrauch und Verbrechen viele im Kirchenbild erschüttert

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Der Bischof Stephan Ackermann spricht im Trierer Dom. Foto: Harald Tittel/Archiv

TRIER. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat in seiner Weihnachtspredigt im Dom die Christen an ihre Verantwortung für die Schöpfung erinnert. «Wir haben nur das eine Leben und die eine Welt», sagte er am Dienstag laut einer Mitteilung des Bistums.

«Gott spielt nicht mit dieser Welt. Das zeigt er an Weihnachten, indem er sich unwiderruflich an diese Welt bindet.» Auch die Menschen sollten nicht mit dieser Erde spielen, mahnte Ackermann. «Dafür ist sie zu kostbar.»

Der Bischof erinnerte in seiner Predigt an die Gefahren des internationalen Terrors und den brüchig gewordenen Gemeinschaftssinn in Europa angesichts der Herausforderung von Flucht und Migration. Auch in der politischen und gesellschaftlichen Kultur in Deutschland zeigten sich Verfallserscheinungen.

Der Bischof erwähnte auch die katholische Kirche, «die aufgrund von Gewaltverbrechen und Machtmissbrauch durch Amtsträger in der jüngsten Vergangenheit massiv an Glaubwürdigkeit verloren hat». Viele Menschen seien in ihrem bisherigen Kirchenbild erschüttert. Ackermann sagte: «Entfremdungstendenzen, die schon seit längerem sichtbar sind, werden dramatisch beschleunigt.»

(dpa)

1 KOMMENTAR

  1. Laberlaber, verzichten Sie halt auf die Hälfte ihres Gehaltes Herr Ackermann, dann wirken Sie glaubwürdiger, Sie haben so 8000 Brutto, stimmts?

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